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Meinung

Donnerstag, 5. Juni 2008

Nix passiert

Wenn ich mir die Chronologie des Atomzwischenfalls so anschaue und dabei die Berichte von gestern und heute vergleiche, finde ich das ein wenig merkwürdig. Zusammenfassend läßt sich wohl sagen:
  • Der Betreiber offenbart gegenüber Österreich, es würde einen Test geben
  • Stunden später wird ein Zwischenfall nach Brüssel gemeldet, das Kraftwerk ist abgeschaltet
  • Heute morgen heißt es, es hätte gar keinen Zwischenfall gegeben und der Reaktor wäre lediglich vorsorglich vom Netz genommen worden.
Ne, oder? Ich meine, wer glaubt sowas denn? Da hat jemand aus versehen das falsche Formular genommen? Ich weiß ja nicht, wie so ein Formular aussieht, aber wenn für die Atomlobby arbeiten würde, würde ich das echt unverwechselbar gestalten. In rot, mit einem Vorblatt, auf dem dick "VORSICHT" steht, und eine Liste der Fälle, wann das zu benutzen ist.
Das Formular für interne Vorfälle dagegen wäre bei mir eine einfache Kopie auf grauem Kopierpapier.
 
Da ist wohl eher einer dabei, die Tragweite des Vorfalls unter den Tisch zu kehren, bei den derzeitigen Gelüsten der Atomlobby ja auch kein Thema. Wenn man über ein Produkt namens "Atomstrom" die Kunden selber entscheiden lassen will - eine Entscheidung, die ausschliesslich über den Preis geschehen wird, wetten? - ist sowas natürlich eine schlechte Werbung. Es könnte passieren, daß einige Menschen trotz Geiz ist geil-Mentalität ihren Verstand einsetzen. Aber es ist ja alles in Ordnung...

Dienstag, 6. Mai 2008

Hochstilisiert: Auch Chinesen können anders

Es mag schon sein, dass Chinesen für die primären und sekundären Geschlechtsorgane andere und phantasievollere Bezeichnungen haben, als wir, wie das die von Zucker zitierte Textstelle aussagt. Daraus aber Schlüsse zu ziehen, in China wäre Sexualität deshalb anders oder besser als bei uns, und die bei uns gebräuchlichen Ausdrück seien ein Zeichen für die kirchliche Lustfeindlichkeit.
 
China ist das Ursprungsland der ausserirdischen Monster mit den ganzen, ultralangen Penisen, wie sie in Erwachsenenmangas vorkommen. Sexuell ausgerichtete Computerspiele die so hart sind und auf die Unterwerfung der Frau ausgelegt sind, dass sie bei uns indiziert sind.
Insofern ist die Textstelle in ihrer Aussage zu selektiv, es wird herausgegriffen, was dem Autor genehm erscheint, anderes wird ignoriert. Deshalb halte nichts von dem Vergleich, und auch wenn ich die Kirche nicht mag glaube ich nicht, dass die Lustfeindlichkeit die Schaffung der o.g. Begriffe gefördert hat.
Im Gegenteil glaube ich, dass dies ein Ausdruck sexueller Freizügigkeit ist, der den körperlichen Sexakt von jeglichem "sozialen Beiwerk" trennt. Wir sind diejenigen, die mit den gesamten Schmuck drumherum die Sexualität zu etwas hochstilisieren, was "edel" und "gerecht" sein muß. Gemeinsam kommen, gegenseitige Lustbefriedigigung und dergleichen mehr sind die Zauberwörter. Dadurch entsteht auch der zitierte Leistungsdruck.
 
Im Kern ist Sex ist aber etwas animalisches, der, wenn beide Partner sich darüber im klaren sind, auch keines Vorspiels bedarf. Klar kann man romantischen, sanften, liebevollen Sex haben und dabei die völlige Befriedigung erlangen. Das gilt aber auch für einen triebhaft animalischen Akt. Und da treffen die Wörter ficken, poppen und Co. nunmal ins Schwarze.
Da gibt es meiner Ansicht nach nichts zu werten, nichts davon ist "gut" oder "schlecht", es sind zwei unterschiedliche Seiten, die zu entdecken sich für zwei Menschen lohnt.
Es ist schön für die Chinesen, daß sie solche Worte besitzen. Haben wir übrigens auch, Vulva und Liebesdreieck fallen mir dazu ein. "Zauberstab" ist ein wenig anzüglich, aber irgendwie phantasievoll und -anregend. ;)

Freitag, 25. April 2008

LOHAS: Eine kritische Auseinandersetzung

Auf naturbelastet.de gibt es einen interessanten Beitrag mit dem Titel Hilfe, ich bin ein LOHAS. Darin setzt sich der Autor kritisch mit der "LOHAS-Bewegung", der Bezeichnung und deren Inhalten auseinander, und trifft es damit den Nagel auf den Kopf.
 
Ich war am Anfang über die Bezeichnung LOHAS begeistert, weil ich dachte, damit würde so langsam mal Dampf in die Umweltschutzbewegung kommen. Von den Effekten, die bisher zu sehen sind, bin ich auch recht angetan: Das Öko-Sortiment im Supermarkt ist ein guter Ansatz, und die anhaltenden Diskussionen ebenfalls.
Das nun aber immer populärer werdende "Greenwashing" gibt mir zu denken, und die Möglichkeit vieler Menschen, einfach was zu greifen, was nach Bio aussieht, aber nicht unbedingt welches ist, hat auch ihre Kehrseite. So könnten Anbieter die nach höheren Kriterien als dem EG Öko-Siegel arbeiten (Demeter, Bioland, etc....) durch die Profitgier klassischer Konzerne und deren Preispolitik in die Enge gedrängt werden.
Von den Siegeln mal abgesehen ist die Komponente, nun alles ökologisch machen zu können ein weiterer Herd der Augenwischerei, wie z.B. die Hypthose, man könne ökologisch unbedenklich fliegen. In die gleiche Kerbe geht die Überlegung, ob wirklich immer alle Lebensmittel verfügbar sein müssen. Wenn die Biokartoffeln aus Indien oder Afrika kommen, kann man dann nicht besser welche nehmen, die vor Ort gewachsen sind, und damit ein viel kleineren Transportweg hatten? Oder kann man nicht sogar mal auf etwas verzichten oder ein andere Obst/Gemüse wählen?

Mittwoch, 5. September 2007

Gute Knöpfe fürs Ohr

Wenn ich mit dem Bus unterwegs bin habe ich gerne Musik dabei. Auch zuhause überkommt es mich manchmal, und ich sitze mit dem Kopf- bzw. Ohrhörer vorm Laptop.
Das meine altgedienten Ohrstöpsel also plötzlich verschwunden waren und auch trotz intensiver Suche nicht mehr auffindbar waren, konnte ich nicht lange so stehen lassen.

Nun finde ich es mittlerweile recht kompliziert, einen guten Kopfhörer zu finden. Im ausgesuchten Fachhandel kann man zumindest die Kopfhörer noch ausprobieren. Aus nachvollziehbaren hygienischen Gründen scheidet das bei den Ohrenstöpsel aber aus.
Einige Erfahrungen ergaben schonmal eine pauschale Ablehnung der Preisklasse unter 20 Euro. Und ganz ehrlich: Wie auf der Verpackung ein Frequenzgang von 3-20.000 Hz stehen kann, dann aber nur blecherner Ton rauskommen kann, der höchsens zwischen 400-14.000Hz liegen kann, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Gut, nach oben hin sind auch bei Ohrenstöpseln kaum Grenzen gesetzt. Fasziniert hat mich mal ein Artikel über abschliessende Ohrenstöpsel mit völlig neuem Hörgenuß. Aber bei einem Kostenpunkt von 250 Euro ist das vor keiner Regierung zu rechtfertigen. ;-)

Obwohl meine Freundin auch bleich wurde, und das tut sie eigentlich recht selten, als ich ins Regal griff. Nach ein paar Minuten schauen, und abwägen wurde es ein Sennheiser CX 300.
Das ist auch ein abschliessender Ohrenstöpsel. Wer das noch nicht gesehen hat: Vereinfacht gesagt haben Ohrenstöpsel nicht ganz die typische Form, die eigentliche Technik ist unheimlich verschlankt und dadurch u.U. länger als bei normalen Modellen.
Dafür gibt es bei den Ohrhörern Aufsätze in unterschiedlichen Größen. Diese drücken von innen sanft an den Gehörgang bzw. ans Ohr, und schirmen den Ohrhörer somit von der Umgebung ab.
Damit erkauft man sich vom Fleck weg einen störungsfreieren Audiogenuß, denn Umgebungsgeräusche kommen nicht mehr so laut an. Wenn ich im Bus sitze höre ich zwar noch den Motor wummern, aber vieles andere nicht mehr, oder eben leiser.
Da machen dann Hörspiele oder Audiobücher richtig Spaß, man muß sich nicht so stark konzentrieren, sondern kann "abschalten".

Wobei Hörspiele und -bücher eigentlich viel zu schade für so ein Teil sind, denn der eigentliche Spaß kommt bei guter Musik. :-)
Der größte Kritikpunkt bei Ohrenstöpsel ist ja der Klang, bzw. das Fehlen der Bässe. Klar, woher sollen die bei der Größe und der Bauart auch kommen?
So ein abgeschlossener Ohrenstöpsel hat aber eine ganz andere Bauart. Wenn der Gehörgang von der Umgebung abgeschottet wird entsteht quasi ein geschlossener Raum. Und Bass ist nicht mehr als Schalldruck.
Und Leute, laßt Euch gesagt sein: Mit dem kann meine Neuerwerbung echt aufwarten! :-D
Ich hätte nie gedacht bei einem Ohrenstöpsel wirkliche Bässe zu hören, und nicht nur annähend tiefe Frequenzen. Aber der CX 300 drückt richtig nett, und liefert somit ein wirklich ausgeglichenes Klangbild. Entsprechende Quelle vorausgesetzt.
Ich habs mal mit einigen MP3s durchprobiert: Sind die Stücke schlecht kodiert, ist nichts mit Bass. Aber: Plattformen wie emusic.com kodieren in entsprechend hoher Auflösung und lassen auch den unteren Frequenzbereich nicht weg.

Also wer auf guten Klang wert legt, und deshalb auch mit vollausgewachsenen Kopfhörern unterwegs ist, findet hier eine echt brauchbare Alternative. Zumindest habe ich die 60 Euro, die die Teile kosten, bisher nicht bereut. ;-)

Dienstag, 26. Juni 2007

Zu kurz geraten?

Warum nur habe ich das Gefühl, das bei Männern, die mit Knarren posieren, etwas zu kurz geraten ist?
So wie z.B. ihm hier:

Charlton Heston, Vorsitzender der NRA
 
Jo, das ist Charlton Heston, Vorsitzender der National Rifles Association, der Lobby für freien Schußwaffenbesitz in den Staaten.

Quelle: SPON

Dienstag, 27. Februar 2007

Volksverdummung

Der Raab fährt mit einem Hubsteiger unter die Decke seines Fernsehstudios um eine Glühbirne gegen eine Energiesparlampe auszuwechseln und sein Publikum applaudiert. Es wird echt Zeit, die Glotze auszumachen. *Kopschüttel*

Samstag, 24. Februar 2007

Moderne Kindererziehung

Der Don schreibt in seinem neuen Heim über die Mutterrolle, Kindererziehung und weibliche Selbstbestimmung.
Mächtige Schlagworte...

Die ganze Diskussion um die weibliche Selbstbestimmung vor dem Hintergrund des Kinder zeugens ist meiner Meinung nach nichts anderes als ein weiteres Zeichen, daß sich unsere westliche Kultur massiv in eine falsche Richtung entwickelt hat.
Das fängt aber nicht bei den Frauen an, sondern an der Tatsache, daß Kinder in die Welt zu setzen eine zeitlang nichts wert war. Eine Weile wurde man dafür sogar mildtätig belächelt. Familien mit mehreren Kindern galten leicht als asozial - ich habe noch zwei kleinere Brüder und kann da ein Liedchen aus meiner Schulzeit von trällern.
Wenn aber das, was Frauen neben ihren primären und sekundären Geschlechtsorganen so einzigartig macht, plötzlich nichts mehr taugt, sollte klar sein, daß Frauen, die Rolle der lammfrommen Kindererzieherin nicht mehr annehmen wollen.
Hinzu kommt noch, das Kindererziehung an sich nicht als ein 24 Stunden Job ohne geregelten Urlaubsanspruch wahrgenommen wird - warum auch immer.

Da kann ich schon verstehen, wenn viele Frauen plötzlich nicht mehr wollen und mit der "weiblichen Selbstbestimmung" plötzlich klar stellen, daß sie nicht notwendigerweise für diesen Job zur Verfügung stehen.

Und wir sind als Gesellschaft noch meilenweit davon entfernt, das eine vernünftige Gleichberechtigung existiert. Die würde nämlich bedeuten, daß auch der Mann eine neudefinierte Vaterrolle übernehmen dürfte, in der er sich in die Erziehung einbringt. Die ersten Schritte sind vom Gesetzgeber her gemacht worden, in der Berufswelt muß das jetzt nur noch gelebt werden.

Von Kinderkrippen halte ich nicht allzu viel. Klar erlernen Kinder hier frühzeitig soziale Kompetenzen, aber das, was Eltern ihnen an Zwischenmenschlichkeit und Liebe mitgeben können, bleibt auf der Strecke.

Wer deshalb die Meinung vertritt, das Kinder von ihren Eltern nicht nur erzogen, sondern auch liebevoll umpflegt werden sollten, ist meiner Meinung nach kein ewig gestriger. Es wird vielmehr Zeit, die Fehler der jüngeren Vergangenheit einzusehen und Änderungen in der Gesellschaft vorzunehmen.

Ein anderer Familienzusammenhalt und -zusammenschluß würde uns auch gut tun. Gerade Jungen fehlt es an Leit- und Vorbildern, die sie zu verantwortungsvollen Männern reifen läßt. In anderen Kulturen, wo die Familienmitglieder unterschiedlicher Generationen unter einem Dach oder zumindest in Reichweite wohnen, und immer ältere da sind, von denen man lernen kann. Aber das ist ein anderes Thema...

Mittwoch, 7. Februar 2007

Upgrade auf Windows Vista

Hier mein ganz persönlicher Tipp an alle Upgradewilligen dort draußen: Wer ein Win2K oder XP sein Eigen nennt und mit dem Gedanken spielt, sich Vista als Upgrade zu holen, sollte sich statt dessen die "Vollversion" holen. Grund: Vista Upgrade benötigt zum Upgraden ein installiertes Vorgängersystem.
Das ist für ein jetziges Upgrade kein Problem, aber man möchte von seiner Upgrade DVD ja auch ein paar Jahre was haben. Und dann kommt es zu folgendem Szenario: Man kauft sich irgendwann eine neue Hardware, und weil man eine Windows Vista-DVD besitzt, kauft man sich einen Rechner ohne Betriebssystem (ist übrigens meistens eine weise Entscheidung).
Mit der neuen Hardware zuhause angekommen stellt man nun fest, daß Vista ja garnicht installiert werden kann, ohne das der Vorgänger auf der Platte ruht. Also muß man erstmal die alten Installationsmedien suchen. Nun sind aber schon einige Jahre ins Land gegangen, und das alte Windows läßt sich garnicht mehr installieren - es fehlen einfach die vielen Treiber, die ein Betriebssystem auf einem Stück Hardware erstmal lauffähig machen.
Man könnte nun also versuchen die notwendigen Treiber herunter zu laden, aber selbst dafür benötigt man zumindest ein rudimentär lauffähiges Betriebssystem. Wenn es aber um die Unterstützung neurer Chipsätze oder Bussysteme geht, könnte die Sache schlecht aussehen.
Und überhaupt: Man steckt durch die Installationsorgie vor der eigentlichen Installation so viel Zeit und Arbeit in das System, das man besser ein System mit Vista gekauft hätte - oder eben von Anfang an ein vernünftiges Installationsmedium.

Und wer jetzt meint, dies wäre das Gewäsch eines Microsoft-Bashers und Anhänger alternativer Betriebssystem, sieht sich diesmal getäuscht: Auch bei älteren Windows-Versionen existierte Problem (und wurde teilweise dadurch gelöst, das eine Upgrade CD lediglich ein altes Installationsmedium als Beweis untergeschoben bekommen mußte - aber dies wurde von M$ erst später implementiert).
Details dazu können eigentlich alle langjährigen Computersupporter Eures Vertrauens geben. ;-)

Sonntag, 18. Dezember 2005

Geiz ist geil?

Gestern morgen war ich einem Freund beim Renovieren behilflich, wegen seiner Küche war er in Verzug, wollte aber noch vor Weihnachten fertig werden. Also trafen wir uns gestern morgen insgesamt zu dritt zum Laminat verlegen. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass der o.g. Spruch echt keine Berechtigung hat, aller Penetranz seiner Sprecherin trotz.
Zwar hatte besagter Freund kein Billiglaminat gekauft, aber eines der preisgünstigen Sorte. Im Laufe der Zeit stieg die Zahl der Bretter, die aussortiert an der Wand lehnten, und ich würde mal darauf tippen, dass wir pro Paket mindestens zwei, wenn nicht drei, nicht verlegt haben.
Neben Schäden, die beim Transport entstanden sein könnten, wie z.B. an- oder abgebrochene Ecken, bemerkten wir eine Vielzahl von Verarbeitungsfehler, die auch in mehreren Paketen immer wieder auftauchten. Bei einigen Brettern war eine Kante zu dick, der Aufdruck an der Stelle stand nicht nur hoch, sondern war teilweise angekratzt. Machte irgendwie den Eindruck, als wäre hier Feuchtigkeit im Spiel gewesen.
In dieselbe Kategorie fiel der Bretterstapel, der aussieht, als würde an einer Stelle eine Verunreinigung eingearbeitet sein: Hier ist der Aufdruck wieder unsauber und zeigt eine deutliche Verdickung. Auch fanden wir einige Bretter, an deren Längskante eine kleine Stelle des Aufdrucks fehlte, was aber trotzdem ärgerlich, da sehr auffällig ist - unter dem Aufdruck sind die Blätter dunkel, und das Laminat war vom Typ "Ahorn".
Dann hatten wir noch diverse Defekte wie z.B. unsauber geschnittene oder abgebrochene Nuten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Mit hochwertigem Laminat wäre das wohl nicht passiert, und das ist weder schadenfreudig noch besserwisserisch gemeint. Wir haben mit dem Laminat, das bei uns verlegt wurde, auch schon Last gehabt - in einigen V-Fugen bröckelte die Farbe ab und hinterließ auffällige, grüne Streifen. Nachdem die Firma uns die entsprechende Farbe zuschickte, konnten wir diese übertünchen. Schön ist diese Lösung aber trotzdem nicht.
Auf die Art und Weise gesparte Euros werden an anderer Stelle wieder ausgegeben, oder zum Fenster herausgeschmissen. Denn nicht nur, dass in dem Fall das Laminat von qualitativ hochwertigeren Anbietern besser aussieht und auch besser haltbar ist (ja, auch davon haben wir bereits Eindruck gewinnen können), es sind auch weniger unbenutzbare Teile dabei. Die Bretter, die wir wegen den Fehlern nicht verarbeiten konnten, drücken den Preis des Laminats auf den Quadratmeter gerechnet natürlich auch wieder nach oben, und da wir von einem Preisunterschied von knappen 2 Euro/Quadratmetern reden, braucht man nicht lange, bis dieser sich aufgehoben hat.

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Netzfilter: Unbrauchbar und schädlich
<p>Sueddeutsche.de hat den Dresdner Informatik-Professor...

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