Das der Surfer im Netz von einer Vielfalt Mechanismen ausspionieren und umgangssprachlich "verfolgt" wird, sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Google steht wegen Analytics und Adsense denn auch in der Kritik. Es ist aber nicht nur der
Datenkrake, der seine Finger ausstreckt.
Genau hier kommt
Ghostery ins Spiel: Das Addon für den Firefox installiert einen kleinen unauffälligen Geist, der in einem Vorleben direkt aus dem Spieleklassiker
Pacman stammen könnte. Beim Besuch einer Seite erkennt
Ghoster in der aktuellen Version 1.3.1 laut Aussage des Herstellers "116 web bugs, ad networks and trackers!". Ghostery wird bei einem Fund rot und zeigt rechts oben im Fenster eine Liste der Treffer an. Für das
Captains Log sind das z.B. Google Analytics, Google Adsense sowie ClustrMaps, wobei hier nur der letzte auf meine Kappe geht. Hm, deshalb wollte ich mein Blog ja auch immer noch auf einen eigenen Server umziehen...
Was macht man jetzt damit?
Ghostery ist erstmal völlig passiv, d.h. es erkennt und berichtet nur. Dadurch erhält man als Surfer aber eine ganze Menge an Transparenz: Es ist erstaunlich, wieviele Seiten mit solchen Dingen zugeflastert sind. Ausserdem ist es eine nette Erweiterung zu
NoScript, mit dem man die Dinger dann auf Wunsch abschalten kann.
Fazit
Ich habe
Ghostery mittlerweile auf allen Installationen mitlaufen.
cptsalek - 29. Dez, 16:11