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    Samstag, 27. Juni 2009

    Barts Strafarbeit

    internet_rechtsfrei

     
    Ich glaube, diesmal ist Bart unschuldig. ;-)
    Danke an Chris von F!XMBR für die Grafik und der Verwendung einer Creative Commons-Lizenz

    Freitag, 26. Juni 2009

    Das ist doch mal was Neues: Finnland bekommt eine Linux-Steuer

    Bei uns schreit die klassische Medienindustrie ja auch nach Reglementierungen des Netzes durch die Bundesrepublik. Mal schauen, was die Damen und Herren der Printpresse von der finnischen idee halten:
    [...] "Likewise, it is clear from experiences both in Europe and in the USA that the Internet is undermining the financial viability of traditional newspapers. Why, then, would any civilised society tolerate the Linux operating system?"
    Auf gut Deutsch: Weil das Internet die finanzielle Lebensfähigkeit der Printmedien gefährdet, sollte eine zivilisierte Gesellschaft das Linux Betriebssystem nicht tolerieren.
    Quelle: ITWeb: Linux to be taxed.
     
    Auf mich macht das den Eindruck weidwunder Tiere: Einmal angeschossen oder schwer verletzt, beissen die auch alles, was in der Nähe ist.
     
    Edit: Da muß ich gestern abend aber Müde gewesen sein, denn der Artikel geht noch weiter, und der beste Teil kommt erst noch:
    "By giving people free software, open source vendors are violating their right to choose more expensive software made by European companies," says Roche. "Paid-for software is clearly superior, as any student of economics will tell you. So depriving users of the opportunity to pay amounts to exploitative business practice."
    [...]
    "A tax will make sure that Linux users pay for their software," he says. "Users who were used to just clicking on software repositories to illegally download free software will have to think twice, or they will suffer the same fate that so-called 'peer-to-peer' music and film pirates face."
    Hey wartet mal, ist das eine Satireseite? Bin ich wohl drauf reingefallen. Alles andere könnte - nein will - ich mir nicht erklären.

    Client/Server ist zum Scheitern verturteilt

    Jahrelang hat uns die Client/Server-Architektur gute Dienste geleistet. Webserver haben Seiten an Webbrowser geliefert, und tun dies auch jetzt noch. Es gibt aber eine Reihe von Gründen, warum diese Architektur dem Untergang geweiht ist, und zwar sowohl von Seiten der Provider her, wie auch von Seiten des Nutzers.
     
    Gründe von Seiten des Providers
    Diese Gründe dürften am leichtesten auf zu zählen sein, es geht primär um Geld. Server kosten Geld, von Stromkosten mal abgesehen zieht hauptsächlich der Traffic, also der Datentransfer vom Server zum Computer des Kunden. Bisher haben alle Firmen diverse Ansätze verfolgt, einen Dienst zu Geld zu machen. Monatbeiträge und Werbung sind nur zwei davon, und beide haben kaum den gewünschten Erfolg gebracht.
    Auch heute noch ist die Situation dieselbe: Jemand hat eine gute Idee, bekommt haufenweise User, aber daraus das notwendige Geld zu generieren, um eine tragfähige Firma zu erhalten, ist schwierig. Twitter ist bei Benutzern beliebt, das entsprechende Geschäftskonzept dahinter gibt es aber noch nicht.
     
    Gründe der Anwender
    Diese Seite ist sowohl länger, aber auch manchmal nicht ganz so eindeutig zu verstehen.
    • Vertrauen, Weitergabe von Daten
      Egal ob persönliche Daten, Texte, Bilder oder Videos, derzeit landet fast alles auf den Servern irgendwelcher Anbieter. Bekannt sind Fälle, wo AGBs geändert wurde, sehr zum Ärger der Benutzer. Nicht ausgeschlossen werden kann die Weitergabe der persönlichen Daten, oder das eine Sichereitslücke diese auf eine ungewollte Art und Weise für Unefugte zugänglich macht. Auch ist nicht sichergestellt, das Daten wirklich gelöscht werden, wenn man diese Funktion wählt oder seinen Account einstellt. Ein ganz besonderer Fall tritt ein, wenn der Dienstanbieter seine Tore schließt, und die Server an einen Auftrag- oder Geldgeber fallen.
    • Offene Datenablage
      Die meisten Dienste verleiten dazu, Daten auf offene Art und Weise zur Verfügung zu stellen. Es ist einfach, Daten hochzuladen und diese zu verteilen. Feingranulare Kontrollmechanismen fehlen.
    • Abhängigkeit Wer seinen Content auf fremde Server publiziert, ist vom Wohlwollen des Betreibers abhängig. Wird der Content als schadhaft oder nicht sittsam betrachtet, wird er u.U. sang- und klanglos gelöscht. Angeschmiert ist, wer kein Backup hat.
    • Sperrung und Veränderung
      Dieses Thema wird auch gerade bei uns aktuell. Von Staaten, die bereits Sperrlisten führen, wie z.B. Australien oder Schweden, weiß man, das eben nicht nur sperrwerte Inhalte gefiltert werden. Das ist aber noch nichts im Vergleich zur Deep Paket Inspection, die es ermöglichen würde, Daten auf dem Weg zum Kunden zu verändern. Sowas ist jüngst von einem amerikanischen Provider berichtet worden, auch wenn der vermutlich mittels transparentem Proxy gearbeitet hat.

     
    Abhilfe
    Natürlich gibt es Alternativen zur klassischen Client/Server Architektur: Immer schnellere PCs und größere Internetleitungen bieten die Möglichkeit, die eigenen Daten einfach da zu lassen, wo sie sind: Im Haus. Opera Unite geht die ersten Schritte in die richtige Richtung: Der Browser ist gleichzeitig Server und kann die Daten anderen Clienten zur Verfügung stellen.
    Das reicht aber nicht. So kann man zwar bestimmen, was man für Content shared, aber nicht, wer das sehen kann. Ausserdem unterstützt Unite noch keine Verschlüsselung, was es nicht nur möglich macht, die Datenübertragung mitzulesen, sondern eben auch, diese zu verändern. Und hier kommen f2f-Netze (Friend 2 Friend) ins Spiel. Da gibt es z.B. das FreeNet Project, oder auch RetroShare.
    Beide bieten Verschlüsselung und arbeiten auf der Grundlage, das man lediglich mit Feunden kommuniziert. Mit diesen kann man nicht nur Chatten, sondern auch Dateien freigeben und dergleichen mehr.
    Das macht sie zu einer sicheren Umgebung z.B. auch für Kinder oder Jugendliche.
    Am allerbesten wäre es natürlich, wenn diese Funktionalitäten derart tief ins System eingebaut werden, das man als Benutzer keine zusätzlichen Schritte machen muß. Wenn man also z.B. Bilder von der Digitalkamera herunter lädt, kann man direkt angeben, wer darauf Zugriff bekommen soll, z.B. Freunde, Familie, Kollegen oder die Welt.
    Eine solche Infrastruktur würde auch, die entsprechende Technologien vorausgesetzt, Zensurbestrebungen widerstehen.

    Mittwoch, 24. Juni 2009

    Lesebefehl: "Falscher Planet, falsches Jahrtausend"

    Sowas kommt hier ja nicht oft vor, diesen Text hier solltet Ihr Euch aber auf jeden Fall reinziehen: Isotopp: Falscher Planet, falsches Jahrtausend. Einfach genial geschrieben bringt Isotopp hier die digitale Lebensart der Generation C64 auf den Punkt.
    Einfach ergreifend.
     
    Ja, liebe Großparteien, das ist der Stoff, den Ihr Euch mal geben solltet, bevor Ihr Gesetze über Dinge erlaßt, die Ihr nicht versteht.

    Mittwoch, 10. Juni 2009

    Generation C64

    Der Spiegel, bzw. Spiegel Online, hat vor einigen Tagen den Begriff Generation C64 geprägt. Wer ihn noch nicht gelesen hat, hier ist der passende Link: Spiegel Online: Die Generation C64 schlägt zurück. Da bereits vieler Orts darüber geschrieben wurde, möchte ich mich in meinem Beitrag vielmehr auf den Begriff an sich beziehen, und nicht so sehr auf die politische Seite, wie z.B. dem Kampf gegen Internetsperren.
     
    Ich gehöre ganz klar zu dieser Generation C64, und bin ehrlich gesagt ziemlich froh, das dieser Begriff geschaffen wurde. Meinen C64 bekam ich mit 12, und er hat in der Tat mein Leben maßgeblich beeinflußt - das soll aber der Inhalt eines weiteren Betrags sein. Damals gab es für meine Generation eine ganz andere Bezeichnung, und zwar Generation X. Geprägt durch die Ereignisse und Auswirkungen von Tschernobyl, den Rest des kalten Krieges hieß es, diese Generation hätte keine Option, und eine düstere Zukunft vor sich.
    Der nächste Generationenbegriff, der mir über den Weg gelaufen ist, war die Generation Volkswagen.
     
    Mit beiden Begriffen konnte und kann ich nicht viel bis gar nichts anfangen.
     
    Mit der Generation C64 wurde aber ein Begriff geschaffen, der eine Gruppe von Menschen zusammen faßt, die mit Digitaltechnik groß geworden sind und sie angstfrei anwenden, für viele hat diese Technik einen ganz anderen Stellenwert im Leben, als ihn z.B. der Fernseher der anderen Generationen innehat.
    Diese Generation versteht das Internet eben nicht nur als Medium, sondern quasi auch als Lebensraum. Das Internet gehört im Alltag dazu, egal ob als Rechercheinstrument (nichts desto trotz bin ich der Meinung, sollte jeder Schüler in einer Bibliothek gelernt haben, Nachschlagewerke zu verwenden), als Platz zum quatschen oder diskutieren, oder auch als Spielplatz. Als erstes länder- und somit grenzenübergreifendes Medium schafft es Verständigung zwischen Menschen, die vorher räumlich und durch Vorurteile getrennt waren. Klar, immer vorausgesetzt, man sucht eine solche Verbindung. Es ist heute aber einfacher denn je.

    Montag, 25. Mai 2009

    Endspurt: Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

    Ich glaube niemand, der regelmäßig in der Blogosphäre unterwegs ist, oder auch die klassischen Medien verfolgt, hat den Antritt von Frau von der Leyen verpasst, Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten per Stoppschild sperren zu wollen.
    Unter Anderem gibt es da auch eine ePetition, die noch bis zum Mittwoch läuft. Deshalb hier der Aufruf an all jene von Euch, die noch nicht mitgezeichnet haben, und Internetzensur für unmöglich halten: Aufrufen und mitzeichnen! Jede Stimme zählt!
     
    Warum?
    • Der gewählte Weg ist falsch. Er ist nicht dazu geeignet, Kindesmißbrauch zu verhindern.
    • Die gesperrten Seiten bleiben im Netz und sind ohne Probleme noch zu erreichen
    • Die Bundesregierung macht es sich damit einfach, kommt aber ihrer Aufgabe, diese Vergehen zu Verfolgen, nicht mehr nach. Siehe dazu u.A. auch mogis - Mißbrauchsopfer gegen Internetsperren
    • Der Vorwand, nur kinderpornografische Inhalte zu zensieren ist nicht haltbar.
    • Die Sperrliste des BKA ist geheim, es ist nicht nachvollziehbar, welche Seiten warum auf der Liste landen. Dies ist vor allem kritisch, weil das BKA von den Providern eine Zusendung der IPs verlangt, die auf eine Stoppseite zugreifen. Dies öffnet Mißbrauch Tür und Tor.
    • Die Sperrliste kann von Kriminellen dazu verwendet werden, auf dem Laufenden zu bleiben und die eigenen Spuren zu verwischen, siehe Zensursularm.
    Deshalb, hier nochmal die URL: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860. Wichtig!

    Freitag, 9. Januar 2009

    Verloren im Internet

    Als Blogger, Website-Betreiber, Photograph oder kreativer Nutzer einer anderen Plattform steht man vor einem Problem, ob einem das bewußt ist, oder nicht: Die Daten, die man selber erstellt oder einstellt, liegen auf den Servern einer fremden Firma oder anderen Organisation.
    Von den Implikationen, die sich daraus ergeben, dass man keine Kontrolle über diese Server und damit auch nicht mehr über seine eigenen Daten hat, und auch nicht, was mit diesen geschieht, gibt es abgesehen vom Datenschutz noch eine andere Seite, die es wert ist, genauer betrachtet zu werden:
     
    Was passiert eigentlich, wenn die Firma dicht macht?
     
    Direkt gefolgt von der Frage: Bekomme ich das eigentlich mit?
    So geschehen z.B. letztes Jahr, als ein mir unbekannter Dienst namens AOL Hometown seine virtuellen Pforten schloß. Der Dienst hostete wohl sowas wie Blogs und private Webseiten. Was viele Benutzer dann erlebten läßt sich kurz zusammen fassen: Die Information über die Einstellung des Dienstes erreichte viele aus welchen Gründen auch immer nicht, sie fanden plötzlich heraus, dass ihr Platz im Internet nicht mehr existierte. Andere wußten darüber, waren aber aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage, ihre Daten noch frühzeitig zu sichern, und verloren diese ebenfalls.
    Wenn ich bedenke, was für ein kreatives und informelles Potential in vielen Blogs vorhanden ist, ist der Verlust dieser Daten mehr als ärgerlich - es ist schlichtweg gesehen eine Katastrophe. Oder, um mal ein Beispiel aus dem o.g. Artikel zu geben:
    17. What happened to my web page on my husband, Bob Champine, that took me many years to put together on his career and which meant a lot to me and to the aviation community. I noticed with 9.0 I lost the left margin and the picture of him exiting the X-1. I need to restore it to the internet as it is history. Please tell me what to do. I will be glad to retype it, I just don’t want it lost to the world. I need help. Gloria Champine
     
    Was folgt daraus?
    Ich denke es ist müßig darüber zu diskutieren, ob die Betroffenen selber schuld sind an ihrer Lage, das führt erstens zu nichts, und zweitens kann man Benutzern nicht unbedingt eine technische Unzulänglichkeit der Serversoftware vorwerfen.
    Prinzipiell muß man aus Vorfällen wie diesen wohl die folgenden Schlüsse ziehen:
    • Daten, die man im Netz auf einem Server ablegt verlassen den eigenen Kontrollbereich. Man muß sich darauf verlassen, dass der Provider sie verfügbar hält, und im Falle eines Problems für Abhilfe schafft. Das geht aber so weit, dass Daten, wie in vielen Fällen bei LiveJournal geschehen, ohne vorherige Meldung einfach gelöscht werden. Man überläßt seine eigenen Werke also der Willkür anderer.
      Daraus folgt:
      1. Backups, Backups, Backups
        Es ist quasi schon ein Hohn, dass ausgerechnet in der Datenverarbeitung die Erstellung von Sicherheitskopien ein Schattendasein fristet. Wenn es aber um die eigenen Texte oder auch Bilder geht, kann die Vorsicht nicht hoch genug sein. Mal so betrachtet: Wer ein eigenes Bild online stellt, ohne sicher zu stellen, dass es eine lokale Kopie vorhanden ist, der macht eigentlich nichts anderes, als einem mehr oder weniger gutem Bekannten sein Photoalbum zu leihen. Und wie das bei Ausleihen oftmals - auch unter Freunden - endet, weiß wohl jeder von uns. Firmen sind da für gewöhnlich noch, naja, sagen wir mal streßfrei. Hier zählt der User Generated Contents nur, solange er Geld bringt. Ist das nicht mehr der Fall, zählt nur noch das Firmenkapital.
      2. Schwieriger ist das bei Foren, wo man sich also auf jeden Fall einem webbasierten Editor bedient, um seine Inhalte zu erstellen. Hier kann man nicht, wie bei Blogs z.B, regelmäßg eine Sicherheitskopie ziehen, die man im Notfall auf eine andere Seite laden kann. Hier bietet es sich an die Texte in einem richtigen Texteditor zu schreiben und erstmal lokal zu speichern, und diese dann per Copy+Paste auf die Seite zu übertragen.
      3. Eine weitere Möglichkeit kann aber die Sicherung einer ganzen Seite mit einem Tool sein, dass eine Webseite komplett speichern kann. Es gibt z.B. eine Firefox-Erweiterung, die eine Seite zum Offline-Surfen sichern kann. Glaube ich.
    • Stellt eine Platform ihren Dienst ein stehen die Benutzer auch im Bezug auf den Kontakt untereinander im Regen. Als es damals zu Schwierigkeiten bei 20six (das war doch der Laden, oder?) und einem Exodus der User nach twoday.net kam, konnte dieser nur erfolgreich verlaufen, weil man noch auf 20six über seine Pläne informieren konnte. Stellt jemand plötzlich den Strom ab, gibt es diese Gelegenheit nicht mehr. Wer also den Kontakt halten möchte, sollte man eine weitere Option haben, wie z.B. eMail ("wo kann ich Dein Blog jetzt finden?")
    • Das gilt noch sehr viel mehr bei Communities, deren Erfolg recht häufig von Trends gesteuert wird, und die deshalb ähnlich schnell weg sein können, wie sie erschienen sind. Nennt man einen Online-Kontakt nicht nur einen Freund, weil das so üblich ist, sollte man private Kontaktdaten haben.

     
    Generell halte ich diese Communities ja für eine ganz schlechte Möglichkeit, eine echte Gemeinschaft zu realisieren, denn MySpace und FaceBooks sind ja quasi nichts anderes als Marken. Und das sich eine Gemeinschaft anhand einer Marke ausrichtet oder sogar bildet kommt glaube ich nur im Netz vor.

    Montag, 29. Dezember 2008

    Favorisierte Firefox-Erweiterungen

    Wo ich gerade schon Ghostery vorgestellt habe dachte ich mir, ich könnte mal wieder einen Überblick über meine favorisierten Firefox Erweiterungen geben:
     
    • Ghostery
      Wie bereits besprochen: Zeigt lästige Tracker, Ad Netzwerke und so an
    • NoScript
      Unterdrückt standartmäßig JavaScript auf allen Seiten. Temporäre oder dauerhafte Freischaltung. Erwischt dabei einen guten Teil der Werbung, aber auch sonstige lästige Spielereien.
    • Adblock Plus inkl. Filter Updater
      Werbung war gestern trifft es als Motto der Erweiterung ganz gut. Verlängert aber die Start- und Stoppzeit des Browsers.
    • Extended Cookie Manager
      Cookies nur akzeptieren, wenn man sie braucht, und wahlweise auch direkt wieder wegwerfen. Dadurch minimiert man die "Spuren", die beim Surfen hinterläßt.
    • RefControl
      Oder: nein, ich sage Dir nicht, woher ich komme. Referer werden vom Browser übergeben, wenn man einen Link anklickt. Dadurch kann man als Website-Administrator sehen, woher die Leute kommen. Und ganz ehrlich: Wenn ich in ein Geschäft gehe, geht das ja auch keinem was an, oder? Auch hier ist einstellbar, ob gar kein Referer übergeben wird, ein gefälschter, oder der echte. Letzteres wird von einigen Bilderseiten benötigt, z.B.
    • Vimperator
      Wer von dem genialen Texteditor vim nicht genug bekommen kann, sollte sich diese Erweiterung installieren. Maximiert zusätzlich den zur Verfügung stehenden Platz und hat eine Menge nützlicher Funktionen, um beim Surfen auf die Maus zu verzichten.
    • NumExt - numbered Tabs
      Gute Ergänzung zum Vimperator: Jeder Tab bekommt eine Zahl voran gestellt, was das wechseln per :buffer einfacher macht.
    • AutoFormer
      Wenn Du auch schonmal vor einer Webseite gesessen hast und Dich geärgert hast, dass ein Formular nicht gespeichert wird, ist diese Erweiterung was für Dich: Autoformer speichert auch Formularinhalte, wo die automatische Funktion vom Firefox den Geist aufgibt. Praktisch.
    • Twitterfox
      Twittern mit Stil. Ganz einfach.
    • FEBE, OPIE und CLEO
      Bisher war es immer unnötig kompliziert, zwischen mehreren Firefox-Installationen (ich habe drei am Laufen) die Konfiguration gleich zu halten. FEBE zieht nicht nur Backups der installierten Erweiterungen, sondern kann diese auch so exportieren, dass sie in einem frischen Firefox ganz normal installiert werden können. CLEO ermöglicht den Export aller Erweiterungen in einem File, und OPIE zieht eine Sicherung der Konfiguration aller Erweiterungen. Sehr praktisch.
    So, das wars erstmal. Sollte ich noch was vergessen haben, liefere ich die nach. Was für Erweiterungen habt Ihr denn, die man kennen sollte? Über Eure Kommentare und Trackbacks würde ich mich freuen.
    Nachtrag: Ja, vor allem die Funktionalität der sicherheitsrelevanten Erweiterungen erkauft man sich durch einen anfänglich höheren Aufwand: Da müssen die JavaScripts erlaubt/verboten werden, die Einstellungen für Cookies gemacht und u.U. die Referer erlaubt werden. All das dient aber der Privatssphäre und Anonymität im Netz. Wenn man die Grundeinstellungen erstmal gemacht und alle seine Standardseiten durchkonfiguriert hat, merkt man die Erweiterungen kaum noch.
    RefControl stelle ich generell so ein, dass Referer für alle Seiten geblockt werden. Hier baue ich dann bei Bedarf Ausnahmen. So ist es meistens sicher, Referer auf einer Seite zuzulassen, und teilweise beim Zugriff auf Galerien sogar notwendig. Wenn man sich nicht mit Cookies herumschlagen möchte, kann man diese generell nur für eine Sitzung erlauben. Dann muß man aber daran denken, dass eine Fehlfunktion der Seite (man kommt z.B. immer wieder im Hauptmenü raus oder so) an den Cookies liegt. Ich finds einfacher, mich deshalb immer fragen zu lassen. Da bekommt man auch mal einen Überblick darüber, wie penetrant einige Seiten doch damit umgehen.

    Dienstag, 4. November 2008

    Politiker und das Internet

    from Twitter
    to cptsalek@...
    date 4 November 2008 21:07
    subject Barack Obama is now following you on Twitter!
    mailed-by postmaster.twitter.com
    Signed by twitter.com

    Hi, cptsalek.

    Barack Obama (BarackObama) is now following your updates on Twitter.

    Check out Barack Obama's profile here:

    http://twitter.com/BarackObama


    Best,
    Twitter

     
    Irgendwie hat die Ansage was. Vor allem zeigt sie, dass amerikanische Politiker sehr viel eher neue Technologien nutzen wie ihre deutschen Kollegen. Hierzulande ist ja gerade die Nutzung von Internetseiten für Parteien und einzelne Politiker das Maß der Dinge. Von Youtube und anderen Platformen redet hier noch keiner.
    Ich finde das sehr komisch: Hierzulande erzählen die meisten Damen und Herren fast aller Parteien, wie wichtig doch das Netz ist, und dass es die Technologie der Zukunft ist. Die Realität sieht aber mal wieder brutal anders aus. Will ich mich beklagen? Ich glaube schon.
    Hierzulande wird immer wieder über Politikverdrossenheit diskutiert. Ich postuliere mal ganz einfach, dass unsere Parteien komplett an ihren Zielgruppen vorbei arbeiten. Wer schaut sich denn schon einen Wahlwerbespott im Öffentlich Rechtlichen an? Vor allem, mit der Ansage davor ("Für die Inhalte sind die Parteien selbst verantwortlich.") Das ist so trocken, da bekomme ich alleine wenn ich schon dran denke einen Hustenanfall und brauch ganz schnell was, um das runter zu spülen.
    Knackige Spots auf den bekannten Platformen wären der Hammer. Es muß ja garnicht twitter sein, dass wäre ja fast schon wieder zu innovativ. Wo die großdeutsche Internetwetterlage diesen Dienst nach wie vor nur müde belächelt.
    Der Punkt ist wohl nur, dass man im Internet sehr viel näher an den Menschen ist. Da gibt es kaum noch diesen herrlichen Sicherheitsabstand aus wohlgefeilten Konzepten und zurechtgelegten Reden. Vor allem ist der Pöbel sehr viel schneller mit Feedback bei der Hand, auf den man wohlmöglich noch reagieren muß. Wäre ja immerhin möglich...
     
    Das ich bei Barack Obama meinen Tweets folgt ist irgendwie cool. Klar wird er die wohl nie lesen, wenn überhaupt, dann sind seine Wahlleute und sonstigen Vertrauten diejenigen, die dem Namen auf Twitter Leben einhauchen. Ich hätte aber noch nicht mal gedacht, dass eine solche Reaktion kommt.
    Das zeigt, dass die Verantwortlichen es begriffen haben. Hier wird das Fass der Gegenseitigkeit aufgemacht, für das Social Networking Platformen ursprünglich gedacht werden. Der folgst Du mir, folge ich Dir Gedanke ist dabei nicht bei allen gegeben. Zumindest nicht notwendigerweise. Ist ja auch kein Muss, wenn ich das Gefühl habe, einer meiner neuen Follower liegt interessenmäßig zu weit nehmen meiner Spur, folge ich ihm auch nicht.
    Und ich bin bei Obama davon ausgegangen, dass hier nur sein Sendungsbewußtsein befriedigt wird.
    Ich hoffe Ihr versteht, was ich meine, auch wenn ich gerade das Gefühl habe, dreimal um den Kakao herum geredet zu haben. Besser gehts nicht, und eigentlich wollte ich heute abend auch ohne zu bloggen ins Bett gehen. Also jetzt wirds Zeit! Gute Nacht! :-)

    Freitag, 2. Mai 2008

    Komisches Geschäftsgebahren

    Augenscheinlich tun einige Anbieter alles, um sich Kunden zu sichern. Ich kenne mittlerweile mehrere Fälle, wo Freunde und Bekannte den Internet-Provider gewechselt haben, wegen vom Magenta-Monopilsten oder einer entsprechenden Kombination mit T-Analoganschluß. Hin zu etwas was augenscheinlich, hm, besser sein soll.
    Einer dieser Anbieter fällt dabei immer wieder auf. So klagen viele Kunden darüber keinen WLAN-Router erhalten zu haben, obwohl sie das eigentlich wollte, und ihnen das auch in einem persönlichen Gespräch zugesichert worden ist. Schade aber auch, dass die Hotliner nur kopfschüttelnd antworten können: "Bei uns gibt es keine Router!". Stimmt, aber für 29,95 Euro Aufpreis gibt es ein WLAN-Modem. Welcher Techniker verbricht so einen Mist eigentlich?
    Ich frage mich aber, was das wohl für Verkäufer sind, die nach hause kommen und einem dann quasi das blaue vom Himmel erzählen. Mich erinnert das irgendwie an die Leute, die die GEZ rumschickt. Ich kann nur mutmassen, aber vermutlich sind die ebenfalls nicht festangestellt, sondern erhalten eine Vermittlungsprovision. Das Popokärtchen hat wie immer der Kunde.
     
    Genauso spannend ist die Frage nach dem Festnetzanschluß, eine Frage nach sein oder nicht sein. Oder eben haben oder nicht haben. Was viele Kunden nicht wissen, wohl aber betrifft: Sie haben gar kein Festnetz mehr. DSL kommt nur noch über das Kabel, über das vorher mal, zu Rosa Riesen-Zeiten auch das Telefonieren möglich war. Was die Leute, die ich so kenne zu dem Zeitpunkt nicht wußten war, dass das vermeintliche DSL-Modem auch gleichzeitig für die Telefonie zuständig ist. Sprich: Die kleine Box verbindet sich, sobald sie an ist, mit irgendwelchen Servern vom ISP und fackelt dann alle Telefonate darüber ab. Und nein, das ist nicht so toll, wie das klingt:
    • Man ist auf Internet angewiesen. Und das geht ja aus einer ganzen Reihe von Gründen mal kaputt:
      • Stromausfall (und die kleine Box braucht extra und dauerhaft Saft)
      • Serverausfall
      • Ausfall einer/mehrerer Komponenten zum VoIP-Server
      • Fehler in der Vermittlungsstelle
      • Defekt der DSL-Leitung
      • ...
      Ich wünsche viel Spaß beim Wählen von Notrufnummern...
    • Dann ist da noch die mitunter mangelnde Sprachqualität und, nicht zu vergessen
    • VoIP-Gespräche brauchen Bandbreite. Ist die Leitung nicht schnell genug, kommt es zu Aussetzern. Vor allem, wenn man nicht 16Mbit/s nutzen kann, und während eines Telefonats was aus dem Netz saugt, kann das vorkommen.

     
    Als Kunde kann man das irgendwo nachlesen, auf Webseiten die sich mit Begriffen wie Next Generation Network (NGN) schmücken, was ja erstmal ganz nett klingt. Also immer schön dran denken: Solche Begriffe werden von Leuten geprägt, die was verkaufen wollen, und da gehts erstmal um Geld. Das ist ja selbst im Gesundsheitssystem mittlerweile der Fall und bekommt einem genausowenig.
     
    Also: Wer unbedingt den Provider wechseln will sollte explizit nachfragen und sich bestätigen lassen, dass der neue Anschluß immer noch auf Festnetzbasis läuft, man also keine Zusatzhardware zum telefonieren benötigt. Oder aber mit den Konsequenzen leben, das können wohl auch genug.
     
    Also, Technik ist nicht weiblich, sie muß nicht schön sein, vor allem gilt das für DSL-Verbindungen nicht. Ich denke nicht immer beim Surfen an die holde Weiblichkeit, und ich suche nicht immer nach pr0n. Für mich soll der Kram funktionieren.
     
    Und wenn ich mir anschaue, was ich für Hilferufe bekomme, dann geht das auch anderen so.
     
    Also, liebe Alice-Leute: Es schadet nicht dem Vertrauen Eurer Kunden, wenn Ihr spätestens zu Vertragsabschluß mitteilt, ob es sich um einen richtigen Festnetzanschluß handelt, oder ob Ihr nur VoIP zur Verfügung stellen könnt. Genauso wie es wirklich an der Zeit ist Euren Vermittlern einzuprügeln, dass Ihr keine Router (weder mit noch ohne WLAN) anbietet. Alles andere läßt Eure Kunden ziemlich dumm dastehen und erweckt bei ihnen den Eindruck, über den Tisch gezogen zu werden. Und das, wo Euer Angebot an sich in Ordnung ist...
     
    Und wenn sich das so anhört, als wäre ich gerade brastig: Ja, bin ich! Auf ein derartiges Geschäftsgebahren zum einen. Auf meine Leute, die nicht vorher nachfragen können sondern erstmal selber reinfallen müssen, um dann anzukommen. Auf mich, weil ich nicht schnell genug in Deckung gesprungen bin, sondern mich um die Kündigungen sowie der Übernahme der Rufnummern zum neuen Anbieter kümmern darf.

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