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    GEMA

    Mittwoch, 1. Juli 2009

    Die GEMA: Kassieren, aber nicht verteilen

    Die GEMA will von Veranstaltern mehr Geld für Konzerte abzocken, und einige vergleichen sie schon mit der GEZ. Zahlen wird das im EnDeffekt der gemein Fan. Bis zu 600% mehr wollen sie verlangen.
    Und jetzt kommt der Knaller: Es ist nicht, das die Künstler automatisch das Geld dafür erhalten. Im Gegenteil urteilte jetzt ein deutsches Gericht im Namen der Musikindustrie der GEMA des Volkes, das ein Künstler keinen Anspruch aus diesen Einnahmen haben, sondern das es in der Hoheit der GEMA liegt zu entscheiden, ob ein Betrag ausgezahlt wird, und wenn ja, wie hoch der ist.
     
    Im EnDeffekt läuft es darauf hinaus, das in der Tat große, bekannte Künstler bevorteilt werden, zum Nachteil der kleineren, die das Geld viel dringender bräuchten.
    Das hat nichts damit zu tun, Kultur zu schaffen, denn hier wird vor allem Mainstream geschaffen. Mainstream mag zwar Bestandteil einer Kultur sein, aber einer durchkommerzialisierten. Die kleineren Künstler, die wirklich kreatives schaffen, die nagen am Hungertuch.
    Und noch ein Fall, frisch herein gekommen über Twitter. Hier geht es darum, das bei einem Konzert zugunsten eines lettischen Chors Stücke eines lettischen Komponisten aufgeführt wurden. Die GEMA schickte eine Rechnung, das Geld jedoch nie nach Lettland.
    Großes Kino!
     
    Das ist ja auch einer der Gründe, warum die Piratenpartei eine Nivelierung des Urheber- und vor allem Verwertungsgesetzes fordert. Es gibt übrigens auch eine Petition zur GEMA.

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    Hallo Christian, tja... kurz bevor ich das hier gelesen...
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