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    Pflanzenwelt

    Mittwoch, 8. April 2009

    Unbekannte Pflanzenwelt

    Wer gerne liest und die Tage bei einem gute sortierten Zeitschriftenladen vorbei kommt, dem (oder der) sei die aktuelle PM, vor allem der Artikel "Tut das dem Salat weh?" (S. 86, PM 4/2009) ans Herz gelegt.
     
    Auch wenn das etwas reisserisch klingt gibt der Artikel einen netten Überblick über die Inhalte des Buches "Alles fühlt" von Andreas Weber (BVT Verlag, ISBN 978-3-8-3333-0423-1).
     
    Kernaussagen des Artikels, und auch des Buches, sind:
    • Pflanzen reagieren auf ihre Umgebung durch äußere Reize und innere Signale: Sie haben eine innere Imunabwehr, können teilweise Schädlinge die sie erkennen und entsprechende Hilfe rufen, können gegen innere Schädlinge gezielt durch Zelltod und Säuren vorgehen, und können sich bei Schädlingsbefall untereinander durch Düfte informieren.
    • Aus der "Pflanzensprache" sind mittlerweile 1000 Duftvokabeln bekannt
    • Pflanzen haben eine Selbsterkennung (sie können z.B. eigene von fremden Wurzeln unterscheiden) und auch auf Nachbarn in der Umgebung reagieren, z.B. indem sie ihre Wuchsrichtung ändern.
    • Pflanzen können selbständig Entscheidungen treffen und diese Entscheidung in einem "generationenübergreifenden Gedächtnis" speichern

     
    Die Frage der Schmerzempfindung läßt der Artikel offen, Andreas Weber läßt in seinem Buch aber mehrmals durchblicken, dass Pflanzen bei Verletzungen organismusweit reagieren können, was eine Reizleitung nahelegt, die unserem Schmerz entspricht.
    Der große Unterschied, so Weber, ist allenfalls, dass Pflanzen ihre Reize und Impulse sowohl sehr viel langsamer, als auch auf eine dem Menschen nicht ersichtliche Art und Weise verarbeiten.
    Hier kommt schliesslich die Empathie, also die Fähigkeit, Gefühle anderer nachvollziehen zu können, ins Spiel: Unsere und auch den tieren gemeine Funktion der schnellen Reizverarbeitung und ähnlicher Ausdrucksweisen macht es möglich, auch ohne verbale Kommunikation Signale interpretieren zu können. Wir können Schmerz, Trauer, aber auch Liebe, Freude und Hingabe am Körper des Gegenübers festmachen, was uns bei Pflanzen nicht gelingen kann.
     
    Die spannende Frage heißt deshalb: Was bedeutet das für uns?
     
    Prinzipiell verschwinden hier die Unterschiede zwischen fleischlichen und pflanzlichen Lebewesen -- und damit wird die Definition von niederem Leben auf der einen, und höherem Leben auf der anderen Seite überholt bzw. als falsch entlarvt.
     
    Mich persönlich bestärkt dieser Exkurs in meinem Weltbild, das Leben gleichwertig ist, und das alles beseelt ist (einer der Kernelemente des Schamanismus). Somit haben alle Lebewesen bestimmte Rechte, die es zu erhalten gilt, und somit ist es auch egal, ob man Tiere ißt, oder nicht.
    Eine Karotte hat dasselbe Recht zu leben, wie ein Hase, selbst wenn sie auf seiner Speisekarte steht. Deshalb stehen Hasen mitsamt Karotten auch auf meiner. ;-)
    Beiden Lebewesen gebührt mein Dank dass sie mir durch ihren Tod mein Weiterleben ermöglichen.
     
    Das ist auch schon eine der Balance: Nur wenn ein Gleichgewicht besteht, herrscht Ruhe. Während in Argentinien und anderswo große Gebiete Regenwälder für die Rinderhaltung abgeholzt werden und somit als wertvolles Land verloren gehen, geschieht in Brasilien dasselbe -- für Soyabohnen.
    Wobei, was dieses Thema angeht haben wir natürlich ein Ungleichgewicht zu Gunsten der fleischproduzierenden Industrie. Was aber weniger daran liegt, das die Menschen Fleisch essen, sondern vielmehr, das sie zuviel Fleisch essen.
    Das ist einer der vielen unrühmlichen Nebeneffekte der Globalisierung und der westlichen Kultur: Würden wir unseren Fleischkonsum auf ein gesundes Maß reduzieren und das Fleisch aus lokalen Quellen beziehen, bräuchte man sich über solche Dinge gar keine Gedanken machen.
     
    So, jetzt sind wir eine große Runde über eine bis dato* unbekannte Welt der Pflanzen über Glaubensdinge bis hin zur Ernährung geflogen. Abschliessend möchte ich Euch nochmal das Buch von Andreas Weber ans Herz legen. Es ist ein wundervolles Werk und weiteres Beispiel dafür, dass nicht alles, was wir kennen und wir uns noch nie Gedanken gemacht haben, anders sein kann, als es scheint.
    Wo wir letzten Endes wieder bei der Wahrnehmung und Definition von Realität angekommen wären, also einem wirklich magischen Thema. Am Ende entführt uns das in die Vorstellungswelt indigener Kulturen...
     
    Kleiner Hinweis: Diesen Beitrag habe ich ursprünglich auf hexentreff.net gepostet. Da ich das Thema aber spannend finde erscheint er auch hier, in leicht abgewandelter Form.

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