Twitter (was mache ich gerade?)

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    Donnerstag, 11. Juni 2009

    Palm Pre: Das neue Hackerhandy?

    Seit letzten Montag ist in der Staaten das Palm Pre erhältlich. Es hat nicht lange gedauert, bis die Palm Community das Teil offen gelegt hat. Dabei stellten sich einige interessante Dinge heraus: Als Betriebssystem Kern von Palms WebOS fungiert ein Linux Kernel 2.6.24 mit Busybox als grundlegendes Userland Userland sowie einem Java 1.5 SE. Auch der Rest des Gerätes wird von einem fetten Open Source Stack betrieben, wen es interessiert, es gibt dank ipkg auf dem Gerät eine schicke Paketliste.
    Root Zugriff wurde mittlerweile ebenso gefunden wie ein Entwickler Modus, Details gibt es in diesem Thread von precentral.net. Der wurde mittlerweile dazu genutzt, Dropbear als SSH-Server zu installieren. Details, und vieles andere mehr, hält auch das eigene Wiki parat.
     
    Das Pre ist also offen, und ich kann mir vorstellen, dass das einige neue Käufer erschliessen könnte. Zwei Fragen bleiben: Wie wird Palm darauf reagieren, wird sich also, ähnlich wie beim iPhone ein Wettrennen zwischen den Hackern und dem Hersteller entwickeln? Und hat Palm den Stack entsprechend lizensiert, was ja gemäß GPL notwendig wird, bzw. sind die entsprechenden Sourcen auf Anfrage zu haben? Ansonsten könnte Palm eine Auseinandersetzung mit der Free Software Foundation bzw. gnu-violations.org drohen, und das wäre echt schade.
    Gut, mir fällt gerade noch eine dritte Frage ein: Wie zukunftsträchtig wird sich das Linux auf dem Gerät wohl erweisen? D.h. wie lange kann man wohl noch einen aktuellen Kernel installieren, wenn der Nachfolger des ursprünglichen Pres auf dem Markt ist? Mir fallen da eine ganze Reihe an Geräten ein, die immer noch am alten 2.4er Kernel hängen, die wie z.B. der Sharp Zaurus 5000 ("Collie"). Obwohl die letzten Endes proprietäre Hardware verwendeten, wo es von Sharp eben nur Binärtreiber gab, was eine Portierung auf die neue Kernel Version unmöglich machte.
     
    Ich bin auf jeden Fall auf die Markteinführung hier zu lande gespannt, und werde mir das Pre dann mal anschauen.
     
    Edit: via Mobile Open Source: Inside the Pre

    Mittwoch, 10. Juni 2009

    Generation C64

    Der Spiegel, bzw. Spiegel Online, hat vor einigen Tagen den Begriff Generation C64 geprägt. Wer ihn noch nicht gelesen hat, hier ist der passende Link: Spiegel Online: Die Generation C64 schlägt zurück. Da bereits vieler Orts darüber geschrieben wurde, möchte ich mich in meinem Beitrag vielmehr auf den Begriff an sich beziehen, und nicht so sehr auf die politische Seite, wie z.B. dem Kampf gegen Internetsperren.
     
    Ich gehöre ganz klar zu dieser Generation C64, und bin ehrlich gesagt ziemlich froh, das dieser Begriff geschaffen wurde. Meinen C64 bekam ich mit 12, und er hat in der Tat mein Leben maßgeblich beeinflußt - das soll aber der Inhalt eines weiteren Betrags sein. Damals gab es für meine Generation eine ganz andere Bezeichnung, und zwar Generation X. Geprägt durch die Ereignisse und Auswirkungen von Tschernobyl, den Rest des kalten Krieges hieß es, diese Generation hätte keine Option, und eine düstere Zukunft vor sich.
    Der nächste Generationenbegriff, der mir über den Weg gelaufen ist, war die Generation Volkswagen.
     
    Mit beiden Begriffen konnte und kann ich nicht viel bis gar nichts anfangen.
     
    Mit der Generation C64 wurde aber ein Begriff geschaffen, der eine Gruppe von Menschen zusammen faßt, die mit Digitaltechnik groß geworden sind und sie angstfrei anwenden, für viele hat diese Technik einen ganz anderen Stellenwert im Leben, als ihn z.B. der Fernseher der anderen Generationen innehat.
    Diese Generation versteht das Internet eben nicht nur als Medium, sondern quasi auch als Lebensraum. Das Internet gehört im Alltag dazu, egal ob als Rechercheinstrument (nichts desto trotz bin ich der Meinung, sollte jeder Schüler in einer Bibliothek gelernt haben, Nachschlagewerke zu verwenden), als Platz zum quatschen oder diskutieren, oder auch als Spielplatz. Als erstes länder- und somit grenzenübergreifendes Medium schafft es Verständigung zwischen Menschen, die vorher räumlich und durch Vorurteile getrennt waren. Klar, immer vorausgesetzt, man sucht eine solche Verbindung. Es ist heute aber einfacher denn je.

    Montag, 8. Juni 2009

    Wiefelspütz ist gegen Internetsperren

    Letzte Tage schrieb ich unter Hosen runter, Dr. Dieter Wiefelspütz sei für weitere Internetsperren wie z.B. bei islamistischen und verfassungsfeindlichen Inhalten.
     
    So ganz geschmeckt hat Herrn Dr. Wiefelspütz die Presse wohl nicht, so läßt sich, als Antwort auf eine entsprechende Frage zur Ausweitung der Internetsperren, auf abgeordnetenwatch.de folgendes lesen:
    Der Bericht der Berliner Zeitung überrascht mich nicht nur. Ich halte den Artikel für eine bösartige Fälschung meiner Auffassungen. So etwas ist mir bislang nicht untergekommen. Der Bericht gibt an keiner Stelle meine Meinung wieder, schon gar nicht die Auffassung der SPD. Was die Berliner Zeitung mir in den Mund legt, ist nahezu komplett Schwachsinn. Keine Silbe ist von mir autorisiert. Ich werde mich baldmöglichst an die Chefredaktion der Berliner Zeitung zwecks Richtigstellung wenden. Zu dem groben politischen Unfug, den die Berliner Zeitung mir andichtet, bin ich nicht fähig.
    Damit stehen klassischerweise Aussage gegen Aussage. Mal schauen, ob da noch etwas kommt. Mich würde es ja freuen, wenn die SPD, Dr. Wiefelspütz eingeschlossen, von der Paranoia runter kommen würden.
     
    Edit: Hatte den Link auf abgeordnetenwatch.de falsch gesetzt. Fixed.

    Samstag, 6. Juni 2009

    Hosen runter

    Schneller als angenommen lassen einige der Damen und Herren Politiker die Hosen runter. So z.B. Herr Gaga Tralafitti Wiefelspütz:
    Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz hat sich dafür ausgesprochen, die im Gesetzentwurf gegen Kinderpornografie vorgesehene Sperrung von Internetseiten auch auf andere kriminelle Seiten auszuweiten. "Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden", sagte Wiefelspütz der "Berliner Zeitung" (Samstagsausgabe). "Es kann doch nicht sein, dass es im Internet eine Welt ohne Recht und Gesetz gibt." Er könne sich vorstellen, auch Seiten mit verfassungsfeindlichen oder islamistischen Inhalten zu blocken, sagte der SPD-Politiker: "Eine Zeitung darf ja auch keinen Mordaufruf veröffentlichen." Bislang plant die Regierung nur eine Blockade kinderpornografischer Inhalte im weltweiten Datennetz.
    Quelle: Wiefelspütz fordert Ausweitung von Internetsperren
     
    Wiefelspütz ist einer der Experten, die das Internet mal wieder als Ort ohne Recht und Gesetz bezeichnen, was sicherlich bei allen Internetausdruckern und Offlinern der Eindruck hinterläßt, es würde sich um einen Sündenpfuhl sondergleichen handeln, einer Art Wilder Westen, wo es einer starken Hand bedarf, um Recht und Ordnung herzustellen.
    So oft dieses Argument auch zitiert wird, es wird dadurch nicht wahrer. Falsch bleibt falsch. Deutsche Gesetze, egal ob Urheber-, Straf- oder Persönlichkeitsrecht, gelten im Netz genauso wie woanders auch.
     
    Ansonsten zeigt auch diese Aussage, wie unwählbar auch die SPD mittlerweile geworden ist: Immer mal drauf auf die Islamisten, völlig unreflektiert wird hier Panikmache betrieben und eine ganze Religion ins Abseits gestellt. Der Aufbau eines neuen Feindbilds ist. Ein solches Bild erschafft Angst ("Islamisierung Europas"), und Angst ist gut, um die Massen zu lenken ("die werden schon wissen, was richtig ist.")
    Schön finde ich auch den Satz "Eine Zeitung darf ja auch keinen Mordaufruf veröffentlichen". Also was eine Zeitung darf, und was sie tut, sind oftmals zwei verschiedene paar Schuhe. Und wie sich an den zahllosen Rügen zeigt, die die Bildzeitung mittlerweile bekommen hat, ist der deutsche Presserat, der diese ausspricht, nicht mehr als ein zahnloser Papiertiger. Und ich erzähle wohl nichts Neues, wenn ich sage, das die Macht der Medien darin besteht, eine Person zur Berühmtheit hoch stilisieren zu können, oder sie umgekehrt fallen lassen zu können. Letzteres ist auch eine Art Mord, wenn auch eher ein gesellschaftlicher.
     
    Es gibt genug Menschen, die seit langem genau davor warnen, und die wegen ihrer Kritik an Zensursulas Internetsperren als Pädokriminelle verunglimpft und diskriminiert worden sind. So langsam zeigt sich aber, wo der Hammer hängt. Es folgen also islamistische Seiten, danach kommt verfassungsfeindlich, wobei hier ja schon wieder die Frage ist, was genau verfassungsfeindlich ist. Ungeklärt ist auch die Frage, ob die Sperrung verfassungsfeindlicher Inhalte eigentlich mit demokratischen Grundsätzen, wie z.B. der Meinungsfreiheit, vereinbar ist.
    Die Frage ist aber auch, was kommt als nächstes? Es gibt schon Forderungen, pornographische Seiten zu sperren, und die Contentmafia steht auch schon in den Startlöchern, um vermutlich nicht nur Seiten, sondern ganze Protokolle, wie z.B. Bittorrent, sperren zu lassen.
    Überspitzt ausgedrückt sehe ich hier nach den Diskussionen der letzten Jahre die Gefahr, das am Ende nur noch Seiten verfügbar sind, die den Grundsätzen einer christlichen, deutschen Leitkultur entsprechen.

    Edit: Sorry, hatte die Quelle vergessen. (via Fefe)

    Mittwoch, 3. Juni 2009

    Und von sowas werden wir reagiert

    Mittlerweile hat man sich ja an Aussagen wie "das Internet darf kein rechtsfreier Raum bleiben" und dergleichen gewöhnt. Dabei lasse ich mal ausser acht, das die deutschen Gesetze natürlich überall anwendbar sind, auf der Straße genauso, wie eben auch im Internet, und die obige Aussage falsch ist.
    Das hält aber Politiker aller Parteien nicht davon ab, mit wachsender Begeisterung eine Regulierung des Netzes zu fordern. Und damit meine ich nicht nur die Vorratsdatenspeicherung und Zensursulas Antritt, Seiten mit kinderpornographischem Inhalt sperren lassen zu wollen. Dazu gehört z.B. auch die Regulierung von Webradios und dergleichen mehr.
     
    Und wißt Ihr, was das Schlimme daran ist? Diese Gesetze werden von Politikern gemacht, die folgende Aktionen bringen:
    Die SPD-Fraktion im Bundestag prüft laut einem Medienbericht die Einrichtung von Störsendern im Reichstag. Damit solle verhindert werden, dass Abgeordnete aus vertraulichen Sitzungen Nachrichten beispielsweise an den Mikroblogging-Dienst Twitter schicken können, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. [...] [Der] Ältestenrat des Bundestags habe ein Handyverbot für nicht nötig befunden, die Abgeordneten dürften weiterhin aus dem Parlament SMS schreiben und twittern.
    Das Zitiat ist dabei von heise.de, die Hervorhebungen von mir.
     
    Also, kann man festhalten: Diese Gesetze werden von Politikern gemacht, die von der Materie absolut keine Ahnung haben. Sie scheinen weder zu wissen, dass Twitter entweder eine Internetverbindung benötigt, die mit einem Störsender für GPRS und Co. eben komplett gesperrt werden würde, noch, das die 140 Zeichen Begrenzung darauf zurück zu führen ist, dass man seine Updates ja auch per SMS an den Server schicken kann. Dabei nehme ich mal nicht an, das im Reichtstag ein Internetfilter installiert wird, Zensursulas Vorschlag zur KiPo-Sperrung sieht ja auch eine Ausnahme für Politiker vor.
     
    Hier zeigt sich immer mehr, wie wenig Ahnung die haben. Wie so jemand dann Gesetze erlassen darf, die weitreichende Konsequenzen haben, entzieht sich meines Verständnisses. Aber dafür gibt es ja auch Berater aus der Vielzahl deutscher und internationaler Lobby-Organisationen, die nicht müde werden, helfend zur Seite zu stehen.

    Abweichler, und stolz darauf!

    Letzte Tage hatte Fefe in seinem Blog den Bund Deutscher Kriminalbeamter zitiert, und zwar folgendermaßen:
    Bei allem Positiven, das die Online-Welt bietet, das Internet wird zunehmend als Medium für die Vorbereitung und die Ausführung abweichenden Verhaltens, bis hin zur Durchführung krimineller Taten genutzt.
    Puh, da muß man erstmal schlucken, oder? Abweichendes Verhalten, und sowas im Internet! Schon klar, das man da mal schnell dran muß. Zensursula von der Leyen und auch unsere die Innenminister sind jetzt mit der von der Partie. Da hat man das deutsche Volk schon zu Duckmäuserei erzogen, und da wagen es noch einige Unverfrorene unter dem Deckmantel der Anonymität den Mund auf zu machen.
    Aber na wartet, Euch bekommen wir auch noch gleich geschaltet. So liest sich die obige Aussage für mich. Deckt sich ja auch mit immer mehr neuen Gesetzen zur Terrorbekämpfung, der Unterdrückung von Demonstranten, der Diffamierung Andersdenkender, Vorratsdatenspeicherung, dem Bundestrojaner...

    Montag, 1. Juni 2009

    Jugendschützenfest

    Bereits zum zweiten Mal wurden wir hier gezwungenermaßen zu Zeugen eines, wie ich finde, zweifelhaften Vergnügens: Unser Garten grenzt an eine kleine, mit drei Bäumen versehene Freifläche, die an 364 Tagen im Jahr gleichermaßen als Parkplatz wie auch der Verkehrsberuhigung dient. Am Pfingstsonntag kommt es dann zu einem bunten Menschenauflauf: Unterlegt von blaßkapelliger Musik kommen Familien gelaufen, und irgendwer hat einen Holzstock mit einem Blumenstrauß am oberen Ende in der Hand.
    Bei uns ist dann Jugendschützenfest. Ich weiß nicht, was den Verantwortlichen und Eltern dabei durch den Kopf geht, und ich mache mir ehrlich gesagt jetzt schon Gedanken, wenn unser Sohn in einigen Jahren auf die Idee kommen sollte, daran teilnehmen zu wollen.
     
    Die Holzstöcke mit Blumensträußen ersetzen dabei echte Gewehre und sollen sicherlich die militärische Ausrichtung einer solchen Veranstaltung herunter spielen. Leider echt daneben, und mal ganz ehrlich - so ein klein bißchen finde ich die Verwendung eines friedlichen Symbols wie einem Blumenstrauß im militärischen Kontext pervers. Der Stock mit dem Blumenstrauß ändert nichts am quasi ritualisierten Ablauf dieser Veranstaltung, denn ein "präsentiert das Gewehr" folgt auf jeden Fall. Wie man als Eltern dann lachen kann, wenn sich der Nachwuchs dem militärischen Gehorsam hingeben, ist mir schleierhaft. Und wie man das toll finden kann, wenn ein Jungschütze zum Feldwebel befördert wird, und die Kinder damit militärische Rangfolgen und Hierarchien nahe gelegt bekommt, entzieht sich völlig meiner Vorstellungskraft. Vielleicht fallen die Implikationen einer solchen Veranstaltung aber auch in der vom Alkoholdunst geschwängerten, gelockerten Atmosphäre des Bierzeltes oder zumindest des im Raume stehenden kollektivem Rausches unter den Tisch.
     
    Zu der militärischen Ausrichtung äußert sich Wikipedia übrigens wie folgt:
    Die Schützenfeste haben u. a. eine militärische Abstammung, die auf die vornapoleonische Zeit zurückgeht. Die Schützengilden hingen eng mit der spätmittelalterlichen Machtentwicklung der Städte zusammen, deren Besatzung und Wehr die Bürger bildeten. Diese mussten oft auf den Ruf der Sturmglocke zur Armbrust und zur Partisane greifen, um die Trossknechte der Edelleute von den Stadtmauern fernzuhalten. Während die patrizischen Geschlechter Waffen und Rüstung der Ritter annahmen, wählten die übrigen, nach Zünften und Stadtvierteln geordneten Bürger andere Waffen, vornehmlich Bogen und Armbrust, und zur Übung bildeten sich Schützenvereine, in der damals üblichen Form von Gilden.
    Auch wenn das nicht vergleichbar ist mit dem Auftrag, den schweizerische Schützenvereine haben, sind die militärischen Wurzeln unverkennbar.
     
    Ich kann verstehen, dass Schützenfeste tolle Treffpunkte sind, vor allen in Dörfern, wo dann alle zusammen kommen und ordentlich feiern. Aber unsere Armee ist im Ausland vertreten, unsere Soldaten trainieren nicht mehr nur für einen eher hypothetischen Ernstfall, sondern setzen tagtäglich ihr Leben aufs Spiel. In jüngerer Zeit durften wir Zeugen mehrerer Amokläufe an Schulen werden. Schüler sind durch die Hand von Mitschülern gestorben. Seitdem hat man das auf Kriegsspiele abgesehen. Schon klar, Computerspiele bringen einen bei, wie man andere Menschen umbringt. Die quasi spielerischen Aktivitäten eines Jungschützen, die vermutlich zu einer aktiveren Teilnahme am Schützenleben führen, haben im Gegensatz dazu nichts zu tun.
     
    Also bitte, wer feiern möchte: Ein einfaches Volksfest ohne militärischem Hintergrund sollte doch reichen, oder?
     
    Mein geschätzter Kollege Cptcalhoun hat dazu übrigens auch noch was.
     
    Edit: Hatte im ersten Wurf das Zitat von Wikipedia vergessen.

    Glaube an sich ist nicht das Problem und bringt auch niemanden um

    Zu Pfingsten, und bedingt durch diverse Aktivitäten der christlichen Kirchen regen sich hier und da wieder die Atheisten, die proklamieren, das Glaube schlecht sei. So z.B. im Forum von heise.de als Reaktion auf den Beitrag Kurzes Wort zum Sonntag: Twitter-Rekordversuch mit Bibeltexten gelungen. Dort schreibt ein Teilnehmer:
    Zum Glück nimmt der Glaube in Deutschland immer weiter ab.

    Ich finde diese Einstellung bedenklich.
     
    Echter Glaube ist mehr als ein Lippenbekenntnis, sondern bedeutet, sein Leben auf bestimmte Grundlagen zu stellen, also grob umrissen ethische und moralische Werte zu leben. Das muß definitiv nicht im Rahmen einer der großen Religionen geschehen, auch nicht durch eine Spiritualität. Es sind die Werte, von denen man glaubt, das sie für einen selbst und alle anderen gut sind. Für sich selbst, weil es in aller erster Linie darum geht, eine Handlungsrichtlinie für sich selbst zu haben, die einem den nötigen Rückhalt gibt, sicher agieren zu können. Alle anderen deshalb, weil jedwede Handlungsrichtlinie unnötig wäre, wenn man sie nicht zur Abgrenzung gegenüber, zur Auseinandersetzungen und zum Leben mit anderen benötigen würde. Werte regeln eben auch den Umgang mit der Welt an sich.
    Von daher sind bei der Diskussion um den Glauben alle mit an Bord, unabhängig von Religionszugehörigkeit. Selbst Atheisten mit ihrer, mangels eines entsprechenden Beweises, Gottesablehnung. Die Frage des Fleischverzehrs ist ebenfalls eine des Glaubens, von daher sind hier auch menschliche Carnivoren, Vegetarierer und Veganer betroffen.
     
    Glaube wird dann zu einem Problem, wenn Mensch ihn dazu benutzt, sich über andere zu erheben. Dabei ist es völlig unerheblich, aus welchem Grund. Sobald jemand sich wegen eines Glaubens, oder der gesteigerten Form, der Überzeugung meint, er sei besser als jemand anders, begibt er sich auf glattes Eis. Sich über andere erhaben zu fühlen führt zwangsweise zu Überheblichkeit. Viele Vegetarierer und Veganer wirken wie Krieger gegen den Fleischgenuß. Sicherlich kann man in eine Diskussion über den Fleischverzehr allgemein gehen, das ist aber eine Frage des Stils und damit der Herangehensweise und des Fingerspitzengefühls. Genauso wie Demonstrationen, Mahnwachen und alle anderen demokratischen Ausdrucksformen bis hin zu zivilen Ungehorsam meiner Meinung nach vertretbar sind.
    Danach kommt aber die Ebene, wo Menschen körperlich oder geistig verletzt werden. Wenn Arbeitgeber wegen ihrer Religion Mitarbeiter anderen Glaubens nicht einstellen, wenn Menschen deshalb auf Scheiterhaufen gestellt und verbrannt werden, dann ist eine Grenze überschritten worden. Wenn im Namen der Religion dazu aufgerufen wird zum Schwert zu greifen und alle Ungläubigen zu töten, dann ist das nicht akzeptabel.
    Hier macht es aber auch keinen Unterschied, ob es Gotteskrieger sind, die den eigenen Glauben verteidigen und verbreiten wollen, oder Soldaten, der dasselbe mit dem Vaterland machen. Letztere bringen Tod und Verderben, weil sie meinen, ihr Land oder auch ihre Staatsform sei besser als die anderen. Sie handeln vielleicht sogar in der Absicht und Überzeugung, etwas Gutes zu tun, aber wie gut kann etwas sein, wenn auf der anderen Seite Menschen sterben?
    Sehr schön finde ich das z.B. auch, wenn ich Aussagen höre wie, "wir bringen dem Irak die Demokratie." Eine solche Aussage impliziert eine ganze Menge:
    • Der Sprecher hält die Demokratie im Vergleich zu anderen Staatsformen für überlegen.
    • Er hält einen militärischen Einsatz für einen Akt der Nächstenliebe.
    • Er glaubt, den Menschen würde es mit Demokratie besser gehen
     
    Natürlich habe ich nicht Vergessen, das Saddam Hussein eine Person war, der für Folter, Mord und Totschlag verantwortlich war. Dann aber von den Irakern zu Erwarten, sie sollten sich freuen, geht ein wenig zu weit. Die Iraker müssen doch auf die Aussage "Wir bringen Euch die Demokratie" reagieren, als würde unsereins zu Weihnachten ein Geschenk bekommen, von dem er gar nicht weiß, was er damit machen soll. "Demokratie? Toll, und was mache ich damit jetzt?"
    Versteht mich bitte nicht falsch, aber ein solcher Unterfangen ist, und das ist in unserer westlichen Kultur oftmals zu betrachten, von einer gehörigen Portition Ignoranz geprägt. Das Morgenland war noch nie demokratisch, die Menschen dort wissen gar nicht, wie die Demokratie funktioniert. Deshalb ist auch fraglich, warum sie damit glücklich sein sollten. Hier werden die eigenen Grundsätze auf andere projiziert -- mangels besserem Wissen in diesem Fall.
     
    Ergo: Glaube ist zwar was tolles, jedoch sollte man vorsichtig sein, wenn man versucht, ihn anderen über zu stülpen. Besser, wenn auch aufwendiger, ist es sicherlich, wenn man versucht, sein Gegenüber kennen zu lernen, um zu verstehen, warum die Dinge sind, wie sie sind. Warum sich ein Mensch oder auch ein Volk sich so verhält, und woher eine bestimmte Meinung kommt.

    Montag, 25. Mai 2009

    Endspurt: Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

    Ich glaube niemand, der regelmäßig in der Blogosphäre unterwegs ist, oder auch die klassischen Medien verfolgt, hat den Antritt von Frau von der Leyen verpasst, Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten per Stoppschild sperren zu wollen.
    Unter Anderem gibt es da auch eine ePetition, die noch bis zum Mittwoch läuft. Deshalb hier der Aufruf an all jene von Euch, die noch nicht mitgezeichnet haben, und Internetzensur für unmöglich halten: Aufrufen und mitzeichnen! Jede Stimme zählt!
     
    Warum?
    • Der gewählte Weg ist falsch. Er ist nicht dazu geeignet, Kindesmißbrauch zu verhindern.
    • Die gesperrten Seiten bleiben im Netz und sind ohne Probleme noch zu erreichen
    • Die Bundesregierung macht es sich damit einfach, kommt aber ihrer Aufgabe, diese Vergehen zu Verfolgen, nicht mehr nach. Siehe dazu u.A. auch mogis - Mißbrauchsopfer gegen Internetsperren
    • Der Vorwand, nur kinderpornografische Inhalte zu zensieren ist nicht haltbar.
    • Die Sperrliste des BKA ist geheim, es ist nicht nachvollziehbar, welche Seiten warum auf der Liste landen. Dies ist vor allem kritisch, weil das BKA von den Providern eine Zusendung der IPs verlangt, die auf eine Stoppseite zugreifen. Dies öffnet Mißbrauch Tür und Tor.
    • Die Sperrliste kann von Kriminellen dazu verwendet werden, auf dem Laufenden zu bleiben und die eigenen Spuren zu verwischen, siehe Zensursularm.
    Deshalb, hier nochmal die URL: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860. Wichtig!

    Tag des Handtuchs

    Heute ist Tag des Handtuchs, oder auf Englisch und kürzer: Towel Day. Dnk an Douglas Adams und seinem genialen Per Anhalter durch die Galaxis. Also: Vergesst nicht Eure Handtücher!

    Sonntag, 24. Mai 2009

    Optimistische Science Fiction

    In der Science Fiction kann man zwischen Utopien und Dystopien unterscheiden. Grob gesagt zeichnen Utopien dabei ein positives Bild unserer Zukunft, als Beispiel sei hier Star Trek TNG genannt, während Dystopien eine negative Ansicht darstellen. Zu letzterem zählen u.A. die Endzeitgeschichten oder auch Cyberpunk wie Mad Max, Blade Runner und dergleichen mehr.
    Einfach ist die Unterscheidung natürlich nicht, mit dem Dominion-Krieg in DS9 und den Auseinandersetzungen mit den Vulkaniern in ENT hat auch Star Trek eine düstere Ausprägung bekommen. Andere Serien, wie z.B. der deutsche Langläufer Perry Rhodan läßt sich gar nicht so einfach einsortieren: Die aktuelle Handlung spielt einige Jahrtausende in der Zukunft, die Menschheit existiert noch, mußte sich aber fast unzählige Male gegen Aggressoren und andere Probleme durchsetzen.
    An dieser Stelle wird es gleichermaßen interessant wie auch langweilig: Die Perry Rhodan Serie versteht sich darauf, heutige Probleme in die Zukunft zu transportieren und sie dort in einem fiktionellen Kontext zu beleuchten. Ähnlich ist es Star Trek ergangen: Nach dem positiven TNG mit klarer, antirassistischer Ausprägung holte die Realität die nachfolgenden Serien ein: Mit den Golfkriegen, "9/11" und Co. wurde die Handlung düsterer bzw. ersetzten kämpferische Auseinandersetzung diplomatisches Wirken und freundliches aufeinander zu gehen.
     
    Dadurch entstand aber eine Leere, denn mir ist über den Zeitraum mehrerer Jahre keine Serie egal in welchem Medium bekannt, die die entstandene Lücke des Optimismus hätte schliessen können. Man kann natürlich mutmaßen, dass wir Ende der 90er/Anfang des neuen Jahrtausends diese Phase benötigten, und sie deshalb ihren Sinn hatte. Auf jeden Fall fehlte es ihr aber an positiven Visionen, die einen absichtlichen Konterpunkt zu düsterer Fiktion und Realität hätte darstellen können.
    Nein, Science Fiction muß keine Realitätsflucht sein, auch wenn uns Fans das häufig vorgeworfen wird. Ich brauche aber auch keine Freizeitbeschäftigung, die ein ähnlich deprimierendes Bild zeichnet wie die Tageszeitung.
    Ehrlich gesagt war das für mich einer der Gründe, nach über 20 Jahren mit dem Lesen der Perry Rhodan Serie aufzuhören: Immer größere Raumschiffe von immer schlimmeren Feinden drängen die Menschen in eine quasi aussichtslose Situation und zwingen sie dazu, sich mit allen Mitteln zu verteidigen. Und auch wenn in der aktuellen Handlung Parallelen zwischen den Chaotarchen und der Bankenkrise bestehen könnten (siehe dazu das folgende Interview auf telepolis.de) stellt sich die Frage, ob ich als Fan sowas brauche.
     
    Der neue Star Trek Film schlägt genau in diese Bresche und ist somit Balsam für die Seele: Es war nach all den Jahren wieder auffällig, mit welcher geschauspielerten Normalität hier Menschen und Aliens Hand in Hand und an einem Ziel arbeiten. Das ist auch der eigentlich Kern hinter der Aussage: Star Trek ist wieder da!
     
    Zu diesem Artikel verleitet hat mich der Beitrag Optimistic SciFi von Yehuda Katz, der meine Gedanken zu dem Thema damit in eine Form gegossen hat und mir einen weiteren Grund zu meinem Frust über Perry Rhodan geliefert hat.

    Star Trek

    Der neue Star Trek Film läuft bereits eine Weile, trotzdem möchte ich es mir nicht nehmen lassen, ein paar Takte dazu zu verlieren. Sehr positiv gestimmte Takte, übrigens. Wer auf den Rest keine Lust hat, kann hier also aufhören zu lesen und mitnehmen, dass ich von dem Film restlos begeistert bin.
     
    Für Star Trek wurde es Zeit für einen Reboot, ähnlich wie das auch mit dem neuen Kampfstern Galactica erfolgreich geschehen ist. Und dieser Reboot ist wahrlich gelungen: Ich hatte am Anfang bammel, als ich hörte, es würde um eine Zeitreisegeschichte gehen. Die hatten wir bereits zu oft, und es gab kaum eine, die sich hinterher nicht als falsch heraus stellte. Hier also erstmal aufatmen: Ja, es gibt in der Tat ein auf der Zeit basierenden Phänomen, aber keine Zeitreise in diesem Sinne.
    Aber die Idee, durch einen mehr oder weniger großen Unfall eine alternative Realität zu erschaffen, die in der Zukunft den Rahmen des neuen Star Trek stellen wird, ist einfach großartig. Somit wurde die alte Zeitlinie, mit all dem bekannten Star Trek, einschliesslich TOS, TNG, DS9 und VOY erhalten. Ich weiß, der Vollständigkeit gehört hier ENT rein, ich glaube Ihr merkt, wo mein Herz mal so gar nicht dran hängt. Wie CptCalhoun in den Kommentaren schon richtig anmerkt, spielt ENT vor dem neuen Film, und ist somit für beide Zeitlinien identisch.
     
    Durch diesen Coup hat Star Trek die Möglichkeit bekommen, sich neu zu entwickeln, und zwar ohne die Altlasten. Vor allem konnte es modernisiert werden. Damit kann man erstmal neue Fans locken, also die, die mit den Pappfelsen aus TOS und der Sterilität von TNG nichts anfangen konnten. Dabei kann man auch gleich Liebe Sex und Zärtlichkeit importieren, etwas, das bei allen existierenden Serien und Filmen zu kurz gekommen ist.
    Um Fans nicht zu vergrätzen war es natürlich wichtig, das Herz von Star Trek zu portieren: Neben der dargestellten Technik galt es vor allem, den Kern der Charaktere zu bewahren. Und hier muß man den Produzenten ein großes Los aussprechen: Man kann fast alle Charaktere erkennen, bevor deren Namen gefallen ist!
    Die Frischzellenkur hat also gewirkt, der neue Film ist dynamisch, actiongeladen, dabei intelligent und witzig gemacht. Er ist einer der wenigen Filme die es geschafft haben, meinen Erwartungen gerecht zu werden. Und diese Erwartungen sind wider besseren Wissens entstanden, aber für einen Fan ist es wohl nicht möglich in einen Film zu gehen, ohne gänzlich etwas zu erwarten.
    Ich hoffe, das dieser Film auch positive Auswirkungen auf die Szene hat, die in den letzten Jahren vor allem in Deutschland eher vor sich hin gesiecht hat.

    Willkommen, Erdenbürger Niklas

    Wenn es die letzten vier Wochen verdächtig ruhig war in diesem Blog, lag das weniger an einer selbstgewählten Blogpause, sondern vielmehr, dass sich unser Leben hier ziemlich geändert hat. Zu unserer Freude. :-)
    Denn am 24.04. kam, ein wenig überraschend und knall auf Fall, unser Sohn Niklas zur Welt. Zur Geburt überzeugte er mit satten 55cm Größe bei 36cm Kopfumfang und stattlichen 3980 Gramm.
     
    Er kam per Kaiserschnitt, was wir bereits erwartet hatten. Am Dienstag zuvor waren wir noch im Krankenhaus zu einem Vorgespräch. Dort wurde nach einigem hin und her (Chefarzt: "Wir wollen nicht am Wochenende arbeiten") der Termin auf Sonntag, den 26.04. festgelegt. Als Krankenhaus hatte sich meine Frau das Herz Jesu Krankenhaus in Münster/Hiltrup ausgesucht. Das ist auch eines der wenigen Krankenhäuser, die Steißlagen auf natürlichem Wege entbinden, sofern möglich.
    Als ich am Freitag morgen erwachte, und mich mental auf den letzten Arbeitstag für zwei Monate einstellte, begrüßte meine Frau mich mit den Worten: "Ich glaube, ich habe einen Blasensprung.". Also erstmal ab in die Horizontale, die Hebamme meinte nur, sie würde uns dann mal im Krankenhaus anmelden. Ich rief einen Krankenwagen, um sie liegend ins Krankenhaus zu bekommen. Bei Steißlagen besteht das Risiko, das sie Nabelschnur in den Geburtskanal fällt und sich das Kind dann selber von seiner Versorgung abtrennt und stirbt. Ich fuhr hinterher.
    Als ich im Krankenhaus ankam, mit einiger Verzögerung und nur der Hälfte der Dinge, die ich eigentlich mitbringen wollte, bot sich mir ein friedliches Bild: Meine Frau lag lächelnd am Wehenschreiber, während sich eine junge Ärztin um sie kümmerte. Es war ruhig...
    Das änderte sich ungefähr eine halbe Stunde später, als der Arzt reinkam, den Muttermund maß, und feststellte, das dort ein Fuß drin saß. Er quittierte das mit einem "Wir machen den Kaiserschnitt nicht heute Nachmittag, sondern jetzt." Danach gings ratzfatz: Er machte einen OP klar, während die Ärztin den Anästhesisten anrief. Die Hebamme fing mit der OP-Vorbereitung meiner Frau an, zeitgleich machte die Ärztin die Risikoaufklärung, und wurde direkt vom Anästhesisten abgelöst, der seinen Fragebogen durchging und eine weitere Aufklärung vornahm. Auf dem Weg nach draußen drehte er sich dann nochmal um, sah mich an und fragte, ob ich auch reingehen würde. Nach einem kurzen "ja" meinerseits meinte er dann, man würde sich dann ja sehen, und war draußen.
    Für Nervosität war keine Zeit, das kam erst, als ich alleine im Umkleideraum der Ärzte stand, und meine Kleidung gegen OP-Kittel und Co. austauschte. Als ich dann im OP war, war die Vorbereitung soweit abgeschlossen, meine Frau lag auf der OP-Liege und hatte bereits eine Spinalbetäubung bekommen. Während des Eingriffs saß ich neben ihr und hielt ihre Hand. Für alles andere wäre ich auch viel zu nervös gewesen, ehrlich gesagt. Es war 10:04 Uhr, wie uns anschliessend mitgeteilt wurde, als wir den ersten Schrei unseres Sohnes hörten.
     
    Nachdem sich ein Ärzteteam initial um unseren Sohn gekümmert hatte, konnte ich mit ihm nach oben gehen, während meine Frau zur Nachversorgung im OP bleiben mußte. So hatten wir eine Dreiviertelstunde für uns, während er auf meiner Brust lag, die Augen geöffnet und wohl schon nach einer milchgebenden Brust suchend.
     
    24.04.2009: Our son is born - Share on Ovi 
    25.04.2009 - Share on Ovi

     
    Mutter und Kind sind wohlauf, wir haben uns zuhause mittlerweile weitestgehend eingelebt. Unser Rythmus ist arg durcheinander, Niklas hat schon ordentlich mit Blähungen, Verdauungsschwierigkeiten und einem wunden Po gekämpft, und macht gerade seinen ersten Schub, der ihn schlecht schlafen läßt. Aber das folgt in anderen Beiträgen. ;-)

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