Twitter (was mache ich gerade?)

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    Mittwoch, 1. April 2009

    Gravity: Der Twitterclient für Symbian, der rockt

    Seit ein paar Tagen gibt es auf der Bühne der Twitterclients für S60 Smartphones ein neues Gesicht: Gravity von mobileways.de.
    Um es kurz zu machen: mobileways.de hat alles richtig gemacht und eine Anwendung geschaffen, die viele andere professionelle Symbian Produkte in den Schatten stellt, wobei ich nicht genau weiß, wo ich eigentlich anfangen soll.
     
    Kleiner Hinweis: Ich habe mein N95 auf Englisch laufen, wie eigentlich alle Geräte. Deshalb verwende ich hier der Einfachheit halber auch die englischen Namen der Menüs, Tabs und Co. Ich würde aber davon ausgehen, dass Gravity sich nach der auf dem Smartphone eingestellten Sprache richtet.
     


     
    Accounts
    Nach dem Starten präsentiert Gravity eine Übersicht, auf der man Twitter Accounts anlegen kann, die Timelines existierender Accounts aufrufen oder die letzten gemachten Bilder anschauen und hochladen kann. Der Tab heißt sinnigerweise auch "Accounts".
    Schon diese Übersicht hat es mächtig in sich, denn Gravity ist nach dem Start erstmal merklich unauffällig und zwingt dem Benutzer nicht irgendwelche Dialoge, z.B. zum Aufbau einer Internetverbindung, auf. Diese verbirgt sich hinter einem Eintrag, mit dem sich die Verbindung je nachdem herstellen oder abbauen läßt. Interessanterweise übergibt Gravity den Access Point, über den man gerade Online ist, ggf. auch an den Webbrowser, so dass der nicht erneut nachfragt. Hatte mich in der Vergangenheit schon gewundert, warum sowas nicht möglich ist. Ist Gravity online, zeigt es nicht nur das an, sondern auch die übertragene Datenmenge.
     

     
    Bild-Uploads
    Auch das Hochladen der Bilder ist vorbildlich gelöst: Man muß nicht mehr in die Gallery, sich den Namen des gewünschten Bildes merken, und wieder zurück, um es dann dem Namen nach auszuwählen. Die Bilder werden im "Accounts" Tab als kleine Thumbnails angezeigt, und vor allem in Echtzeit aktualisiert. Dabei macht Gravity z.B. auch vor Screenshots nicht halt. Einfach das gewünschte Bild auswählen, und es öffnet sich ein Eingabefeld. Umrechnen und Upload des Bildes gehen schnell vonstatten.
     
    Infos and Updates
    Wie man anhand des Titels vermuten kann, verbirgt hier hinter die Möglichkeit, evtl. Updates direkt herunter zu laden und zu installieren, oder andere Infos vom Hersteller abzurufen. So läuft Gravity z.B. vor der Registrierung im Demo Modus. Gravity kann mittlerweile 10 Tage genutzt werden, nach fünf Tagen kann man jedoch nicht mehr twittern. Am ersten Tag waren das noch 24 Stunden...
    &nbs;
    Der Twitter Account
    Wählt man einen Twitter (oder identi.ca) Account aus, landet man im "Timeline"-Tab. der eben genau das ist. Analog dazu gibt es einen Tab für Replies, Direct Messages, eigene Tweets und Favoriten. Das ist denke ich für jeden Twitter-User selbst erklärend und wird deshalb nicht weiter vertieft.
    Viel interessanter finde ich die Tabs "Friends" und "Followers". Während Friends anzeigt, wen man liest, enthält "Followers" nach einem Update natürlich die Liste derjenigen, die einen selbst mitlesen.
    Die Einträge beider Listen sind unterschiedlich hinterlegt. Ein wenig Überlegung und Vergleich bringt ans Tageslicht, dass Gravity Gegenseitigkeit hervorhebt! Und das ist mal echt cool... Auf twitter.com braucht man dafür ein Greasemonkey Script.
     
    Posten, Retweets, URLs öffnen, Favoriten speichern...
    Ich habe noch garnicht geschrieben, wie man denn nun neue Tweets schreibt. Für Symbian User ist das denke ich mal nicht unbedingt transparent oder intuitiv, da ein "New Tweet" oder "Post" Menüeintrag fehlt. Gravity öffnet dafür innerhalb eines Accounts ein Eingabefeld, sobald man die Tastatur benutzt. Da habe ich stundenlang nach gesucht...
    Enthält ein Tweet eine URL, möchte man Retweeten oder den Tweet als Favorit speichern, kann man ihn markieren. Ein Druck auf okay enthült ein kleines Menü, aus dem man die entsprechende Auswahl treffen kann. Selbst ein unfollow ist hierüber möglich. Das war es eigentlich schon.
     
    Allgemeines
    Gravity ist wirklich hervorragend gemacht. Ich habe einige Anwendungen auf meinem Nokia N95, für die ich bezahlt habe, aber keine kann, was die User Experience angeht, Gravity das Wasser reichen:
    Durch die Timeline zu scrollen macht einfach Spass, die Scrollgeschwindigkeit ist bei Smartphones ohne Touchscreen abhängig von der Dauer des Tastendrucks. Geräte mit Touchscreen reagieren auf die Bewegung des Benutzers.
    Gravity unterstützt derzeit zwei Themes, quasi "hell" und "dunkel". Ich verwende "Silver-Black" von PiZero, da fügt sich das "dark theme" recht gut ein.
     
    Fazit: Gravity rockt! Wer ein Symbian S60 (sowohl v3 wie auch v5) besitzt und twittert, sollte sich das unbedingt mal ansehen!

    Donnerstag, 26. März 2009

    Gestern vor neun Jahren

    Drachno ist anwesend,
    und zwar von: Appelhuelsen (ueber Nuernberg).
    Eingeloggt seit: Don, 26. Mar 2009, 21:33:31
    Voller Name: Drachno der finstere Chaos-Krieger
    Rasse: Elf, Gilde: Chaos, Geschlecht: maennlich
    Spielerlevel: 24, Gildenlevel: 7
    Datum des ersten Login: Sam, 25. Mar 2000, 09:28:20
    ICQ: 156083942
    Bisher bereits 16 mal gestorben

     
    Jaja, am 25.03.2000 habe ich mich das erste mal im Morgengrauen angemeldet und mir einen Elfen als Charakter gebaut. Und heute habe ich, nach fast drei Jahren der Nichtspielerei, meine Mudpause beendet. Das nenne ich mal perfektes Timing.
    Und ich finde großartig, das im Morgengrauen eine ganze Menge Neuerungen zu erkennen sind. So ist die Spielerzahl zwar ein wenig gesunken, aber es gibt neue Gilden und auch wohl Gebiete. Im Angesicht von hochgezüchteten 3D-Spielen wie WoW und Co. mögen die MUDs Spieler eingebüst haben, sie scheinen sich aber nicht unter kriegen zu lassen.
    Eigentlich bietet sich das auch an: Da MUDs textbasiert sind und auf Interaktion mit anderen Spielern ausgelegt sind, sind sie, um es mal platt auszudrücken, sowas wie ein unheimlich aufgebohrter Chat, in dem man was erleben kann. Und wie das bei Chats so ist, ist deren Anforderung ans System eher niedrig. Und da Smartphones wie das iPhone, Samsungs Omnia oder auch Nokia N97 endlich ein ordentlich großes Display haben, kann man so ein Spiel auch 1:1 geniessen. Wobei das N97 wegen seiner Tastatur klar die Nase vorn hat.
    Hmm, ich glaub, ich weiß jetzt, welches Handy es als nächstes gibt. ;-)

    Mittwoch, 18. März 2009

    XMonad and Psi

    I recently switched from my beloved ion3 to xmonad, a window manager written and configured in haskell. It takes some time getting used to edit the xmonad.hs configuration file, but it's really worth if it you want to learn haskell anyway. XMonads big plus is that there's a big extension library available that offers many cool workspace layouts. So you can have several workspaces, each with its own layouts.
    I'm using Psi for most of my instant messaging needs (does Jabber and GPG encryption ring a bell?), so my idea was to have a layout that keeps my buddy list ("roster") on one side of the screen, filling the rest with open chat windows. As you already might know there is a layout available, simply called IM. But it took me a while to figure out what I needed to get psi working completely. So here we go with some snippets of my xmonad.hs:
     
    
    import XMonad.Layout.IM
    import XMonad.Layout.PerWorkspace
    

    Your layout configuration should contain something like this:
    
    withIM (1%6) (Title "Psi") Grid ||| resizableTile $
    
    (Title "Psi") is used by withIM to determine which window is Psis' buddy list/roster. The rest of the line is just a list of Layouts to be used by the rest of screen. So yes, you can have several layouts and even rotate them.
    But this does not send the roster to my workspace "9", so Psi has to be added to the ManageHook.
        , className =? "chat"            --> doF (W.shift "9") 
        , title     =? "Psi"             --> doF (W.shift "9")
    
    The code listed above works, but the following solution is more elegant, because it simply catches all psi windows:
        , className =? "psi"            --> doF (W.shift "9")
    

    Donnerstag, 12. März 2009

    Potentielle Täter

    Über den Amoklauf in Winnenden will ich keine großen Worte verlieren, dafür zerreissen sich die Medien mit mehr oder weniger reisserischen Beiträgen das Mundwerk.
    Spannend finde ich wieder, wie der Amokläufer wahr genommen wird, und was für Konsequenzen gezogen werden. Da ist wieder von einer Verschärfung des Waffenrechts die Rede, und natürlich dürfen auch Killerspiele nicht unberücksichtigt bleiben.
    Dabei ist es aber ziemlich egal, wie hoch die Messlatte des Waffengesetzes oder überhaupt irgendwelcher Gesetze gehängt wird: Es wird nichts helfen. Das haben Verbote nunmal so an sich.
     
    Davon mal abgesehen bleibt auch in diesem Fall etwas unberücksichtigt: Im Fernsehen hieß es gerade, potentiellen Täter müsse der Waffenerwerb möglichst schwer gemacht werden. Aber: Wieso wird nich dafür Sorge getragen, dass aus Menschen erst gar keine potentiellen Täter werden? Dies würde aber bedeuten, etwas verändern zu müssen. Man muß aufhören heuchlerisch von einer verrohenden Ellebogengesellschaft zu sprechen, sondern endlich neue Werte vermitteln. Solange aber immer der coolere und stärkere gewinnt werden weiter Menschen auf der Strecke bleiben.
     
    Heute neigen wir dazu, Menschen die Schuld für ihre Lage in die Schuhe zu schieben, ob bewußt oder unbewußt. Egal ob nun ein Aussenseiter oder HartzIV, angeblich sind alle selbst schuld für ihre Lage, und sollten zusehen, wie sie damit klarkommen. Damit hat die Gesellschaft aber ihre sozialen Funktionen verloren.

    Sonntag, 8. März 2009

    Fokussierung auf das Naheliegende

    Interesse an den Dingen um uns herum kann einen Menschen ganz schön blockieren, wie ich finde. Die Welt ist durch die Technisierung - allem voran das Internet - ganz schön klein geworden, und wir bekommen praktisch haut- und zeitnah die Sorgen, Nöte und Probleme aus allen Teilen der Erde serviert. Selbst wenn vieles direkt oder indirekt auf unseren Mist gewachsen ist, z.B. durch eine fehlgeleitete Entwicklungshilfe, können wir uns beim besten Willen nicht um alles kümmern.
    Das hinterläßt ein Gefühl der Ohnmacht, angesichts des Berges an Unrecht, das korrigiert werden müßte. Es herrscht ein Information Overflow, ein Überfluß an Informationen, der nicht mehr abgearbeitet werden kann. Dabei heraus kommt Frust, Wut, und das Gefühl, nichts verändern zu können.
    Ich schrieb glaube ich vor einer ganzen Weile mal darüber, und war mir der Tragweite meiner Worte wohl nicht völlig im klaren: Kein einzelner, und auch keine Organisationen, werden alle Probleme weltweit beheben können.
    Machbar ist aber für jeden Einzelnen von uns, die Probleme vor Ort direkt anzugehen, also das, was in unserem unmittelbaren Wirkungskreis liegt. Was wir im Einzelnen erreichen können, mag vergleichbar gering und unbedeutend sein, im Enteffekt macht es dann aber die Summe, wenn solche Anstrengungen flächendeckend unternommen werden. Also ja, eine andere Welt ist möglich, und es macht schon ein wenig Mut, wenn man den Song der Ärzte in den Ohren hat: Es ist nicht Deine Schuld, das die Welt ist wie sie ist, es ist nur Deine Schuld wenn sie so bleibt.
    Auch das ist im Übrigen eine Fassette des Spruchs Think global, act local.
    &nbsp,
    Mal schauen, ich werde in den nächsten Tagen wohl mal meine Blogroll ein wenig ausdünnen, um mich besser auf das Naheliegende konzentrieren zu können.

    Some Notes for ZFS on FreeBSD

    There are two issues I stumbled upon while using/setting up a ZFS pool on FreeBSD:
    1. Don't use generic device names, e.g. ad0, da1
      On Solaris it's quite common to specify a device without any slice, thus specifying the entire disk. While this works on FreeBSD, too, it leads to some nasty error messages during boot because any GEOM/GPT disklabel is removed. Create a GPT disklabel and add a partition using the freebsd-zfs style instead - or simply use a standard FreeBSD slice covering the entire disk.
    2. Set geli_$dev_autodetach="NO" in /etc/rc.conf for all geli encrypted disks that will be part of your Z Pool
      This might be common knowledge, but I needed some time to figure this out: After a fresh boot issuing a "zpool status" obviously closed all geli providers, thus rendering the pool unusable. Well, this probably doesn't happen if you have zfs_enable="YES" in your /etc/rc.conf

     
    PS: I installed FreeBSD-CURRENT 8.0, it comes with ZPool Version 13!

    Donnerstag, 5. März 2009

    Spannend: Vater werden

    So im Laufe der Zeit, wenn der Mutterbauch stetig Form annimmt, wird die Schwangerschaft auch für den werdenden Vater erst spannend, und schliesslich aufregend.
    Am Anfang war es bei mir schon Neugierde und Interesse. Die ersten Ultraschallbilder, die nicht viel mehr als ein Oval zeigen, in dem neues Leben heranwächst. Kaum vorzustellen, dass hier mal ein vollständiger, kleiner Mensch draus wird. Die erste Zeit ist für mich ein Abstraktum gewesen, da quasi unsichtbar. Wenn ich sagen würde, dass Mann es in dieser Zeit nur mit weiblichen Gemütsschwankungen zu tun hat, merkwürdigem Eßverhalten (obwohl das bei uns weitestgehend ausgeblieben ist) oder morgendlicher Übelkeit (ebenfalls nicht so dramatisch), dann wird das dem Vorgang aber nicht gerecht. Vor allem, weil ich bereits drei Fehlgeburten miterlebt habe. Ich stand bei jedem Ultraschall, jeder Untersuchung nervös daneben, und machte mir bei jedem mütterlichen Schmerz im Bauch/Unterleib Gedanken. Die zwölfte Woche war eine Erlösung...
     
    Danach wurde es dann besser: Im Ultraschall konnten wir ein kleines Menschlein erkennen, mit Kopf, Armen, Beine. Und einem schlagenden Herzen. Es ist wirklich faszinierend und ergreifend dieses kleine Herz schlagen zu sein, fein detailiert aufgelöst und Vorhöfe, Kammern und Klappen. Selbst die Shunts (Verbindungen, die sich später schliessen) waren zu sehen. Daraus entstand neuer Optimismus, und neue Kraft. Die ersten Anschaffungen wurden getätigt, die ersten Entscheidungen getroffen. Stoffwindeln, oder Einweg?
    Freunde, Verwandte und Nachbarn standen mit Ratschlägen und eigenen Erfahrungen zur Seite, schufen aber auch eine ganze Menge Verwirrung. Wir kamen zu dem Schluß, dass die Erfahrungen anderer für uns erst hilfreich werden könnten, wenn unser Kind geboren ist und wir wissen, wie er drauf ist, und was er braucht.
     
    Seit einer Weile nun spüre ich die Bewegungen im Mutterbauch. Zuerst ganz zart, kaum erkennbar, nun ist es teilweise schon nicht mehr zu übersehen. Es wird ihm zu eng im Mutterbauch, der zu sagen scheint, es dauert nicht mehr lange. Der mütterliche Becken verändert sich, die letzte Charge Schwangerschaftshosen wird angebrochen und so langsam werden alltägliche Aktivitäten anstrengend. Der Geburtsvorbereitungskurs läuft, wir schauen uns die Kreißsäle der umliegenden Krankenhäuser an.
    Uns wird bewußt, dass der kleine Kerl in gar nicht allzu ferne Zukunft da raus will. In die Vorfreude und Spannung mischt sich nun auch ein Hauch von Angst. Moderne Apparatemedizin hin, die milliarden Mütter und Paare, die vor uns da durch sind her - wir sind uns einig, dass das ein großer, wenn nicht sogar der größte, Tag unseres Lebens wird.
     
    Für mich fühlt sich die anstehende Geburt wie eine Initiation in die Elternschaft an. Wir beide haben unsere Rolle und Aufgabe in diesem Abenteuer. Meine wird währenddessen eher die passive sein: Da sein, Händchen halten, solange es sich gut anfühlt, auf Abstand gehen, wenn die Nähe unterträglich wird.
    Ich glaube in der heutigen Zeit, wo der Mann als Macher aufgefordet wird, aktiv zu sein und zu streben ist das wie eine Rückbesinnung auf alte aber verloren gegangene Werte. Und es gibt nichts, was diese Erfahrung im Vorfeld begreifbar oder einschätzbar machen könnte. Wie bei allen Initiationen gilt: Ab und durch...
    Und das ist auch ganz gut so. :-)

    Alle mal lachen bitte

    Eine aktuelle Studie der RAND Corporation kommt zu dem Schluss: Filmpiraterie begünstigt den internationalen Terrorismus. Auftraggeber der Erhebung war die MPAA.

    So die Einleitung und Kurzfassung des Artikels Filmpiraterie fördert Terrorismus? bei gulli.com. Da wird sich die MPAA ja gefreut haben, und im Zuge dessen auch alle anderen Lobbyverbände, die seit Jahren Politik gegen die sogenannten Raubkopierer machen und nicht müde werden, in ihren Bemühungen Kunden zu kriminalisieren.
    Da darf man gespannt sein, was in den nächsten paar Wochen folgt.

    Freitag, 20. Februar 2009

    Über mich (Intro)

    Da dies kein Themenblog ist, sondern ich hier eigentlich über alles schreibe, was mich amüsiert, abtörnt, anmacht, oder einfach interessiert, möchte ich neuen Leserinnen und Lesern einen kurzen Überblick über dieses Blog und auch meine Person geben. Ich denke, ein gewisser Hintergrund erleichtert das Verständnis:
     
    Der Name cptsalek, oder die Langfassung Captain Salek ist mittlerweile um die 20 Jahre alt, so genau kann ich das nicht mehr sagen. Ich quasi seit Jahrzehnten Science Fiction und Star Trek Fan und Rollenspieler. Mein Lieblingsvolk waren damals die Vulkanier, und so stand ausser Frage, dass mein erster Rollenspielcharakter eben ein vulkanischer Wissenschaftsoffizier werden sollte. Der Mensch - äh Vulkanier - braucht ja Vorbilder. Innerhalb einiger Jahre machte er Karriere und endete als Captain der U.S.S Guardians, einem Schiff der Excelsior-Klasse. Ja, sehr stilvoll das...
     
    Kurze Zeit später konnte ich SciFi mit meinem anderen großen Hobby, der Computerei verbinden. Hier begann alles mit einem C=64 dem ich lange treu blieb, bis ich mir mit 16 einen Acorn Archimedes 3000 zulegte. Eine großartige Maschine, die ich ein paar Jahre später wegen eines Defektes gegen einen noch viel großartigeren RiscPC austauschen mußte. Wofür der Zivisold doch alles gut ist...
    Mit dem Archimedes machte ich die ersten Schritte mit der Datenfernübertragung (DFÜ). Das Internet war ein feuchter Traum vieler Geeks, damals galt als cool, wer eine Internet Mailadresse hatte. Bevor ich eine solche mein Eigen nennen konnte, erstellte ich mir einen Account bei einer lokalen Mailbox, der Stardate. Das ist, wie der Name schon verrät, eine Science Fiction bzw. Star Trek Mailbox. Entsprechend sollte auch mein Username sein, denn Pseudonyme waren da gefragt. Aus irgendeinem Grund landete ich da eben bei cptsalek.
    Der Name blieb über Jahre hängen, und obwohl ich während meiner Sturm- und Drangzeit und auch danach mehrmals Ansätze gemacht habe, einen anderen zu wählen, blieb er schliesslich bestehen. Mittlerweile sehe ich ihn als so eine Art virtuelle Identität und ich habe unlängst alle anderen Pseudonymen oder Logins aufgegeben.
     
    Der Name hat also nichts mit meinen Weltanschauungen zu tun, das betrifft sowohl meine Einstellung dem Militär wie auch seinen Befehlshierarchien (bzw. Hierarchien allgemein) gegenüber.
     
    Zu den Inhalten:
    Das Captains Log ist recht IT-lastig. Ich habe die Chance gehabt mein Hobby zum Beruf zu machen, und arbeite als Systemadministrator täglich mit Soft- und Hardware der Firma Sun. Ja, das sind die, die auch Java erfunden haben. Ich halte (Open)Solaris für ein hervorragendes Betriebssystem, auch wenn ich privat FreeBSD oder NetBSD einsetze. Dabei kommt XMonad als Window Manager zum Einsatz. Zwischendurch programmiere ich gerne, hauptsächlich Scripte mit ZSH, Perl ist natürlich genauso drin. Als eher abgefahrene Variante schaue ich mir gerade die funktionale Sprache Haskell an.
    Da ich immer schon einen Faible für alte Computer habe, habe ich hier mein eigenes, kleines Museum stehen, vor allem alte Unix Workstations, aber auch Macs, Apple Newtons und einen Psion 5mx. Mein C64 läuft auch noch, was man von einem Großteil der Disketten leider nicht mehr sagen kann. :-(
     
    Computersupport beschränke ich auf meine Freunde, die dann aber auch eines der Unixe bekommen. Da kann dann auch mal ein Linux dazu gehören, obwohl ich da nicht mehr drauf stehe. Als Linux in den Kinderschuhen steckte, also vor dem großen Hype, war das noch ein cooles System. Mittlerweile hat es zu viele schlechte politische Entscheidungen gegeben, es wurden künstlich Fronten aufgebaut und die Entwicklung in die falsche Richtung getrieben.
     
    Politik ist bei mir ein großes Thema, bedingt durch die IT bekomme ich eine Menge mit, was mit persönlichen Daten und der Technik von heute alles machbar ist, weshalb mir der Datenschutz besonders wichtig ist. Ich fühle mich deshalb dem CCC und dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung verbunden, und mache deshalb auch bei der Piratenpartei mit.
    &nbsp,
    Der dritte große Themenbereich hier im Captains Log ist die Spiritualität bzw. das Heidentum. Bei letzterem ist es notwendig, den Begriff mit Leben zu füllen, da es glaube ich genausoviele unterschiedliche Definitionen wie Menschen gibt, die sich als Heiden bezeichnen. Zentrum meiner Religion ist die Natur in all ihren Ausprägungen. Für mich ist alles belebt, und ich bete zu Mutter Natur und Vater Himmel. Meine Feste orientieren sich am Jahreskreis, mit einem keltischen bzw. druidischen Einschlag. Mein Schwerpunkt liegt im Schamanismus, obwohl das eine "schwere Geburt" war, weil ich mich jahrelang um die Beschäftigung damit gedrückt habe. Seit einer Weile bin ich aber in einer der Ausbildungsgruppen bei Vicky Gabriel und William Anderson.
    Deshalb ist auch mein Interesse und Engagement im Naturschutz davon nicht mehr ganz unberührt.
     
     
    Davon abgesehen gibt es Abstecher in die Naturwissenschaften, Naturheilkunde, das Mittelalter und einiges anderes mehr.
     
    Jetzt soll es aber erstmal reichen, und ich wünsche allen Besuchern und Besucherinnen viel Spaß hier im Captains Log.
     
    PS: Alle Attribute, vor allem sowas wie groß in Bezug auf Themenbereich sind relativ. Das Themenaufkommen ist im einzelnen zyklischen oder saisonalen Schwankungen unterworfen.
     
    Zuletzt bearbeitet am 20.06.2009

    Danke an alle

    ...die mir zu meinem Geburtstag gratuliert haben, egal ob hier im Blog, Mail, Twitter, SMS, oder per Spruch auf dem AB. Ich habe Euch alle ein wenig abgeblockt, weil beruflich so viel los war und ich bis 22:00 Uhr noch gearbeitet habe, bevor ich mir in Ruhe zwei gute Bier gegönnt habe und danach ins Bett gegangen bin.
    Hiermit möchte ich Euch nur wissen lassen, dass ich mich über alle Eure Meldungen gefreut habe!

    Dienstag, 17. Februar 2009

    increment age

    Mein Arbeitstag nähert sich so langsam dem Ende, und ich bin reichlich groggig mittlerweile. Feiern werde ich heute nicht mehr, dafür gabs heute für meine Kollegen aber leckeren Kuchen, den meine Frau für mich gebacken hatte:
     
    17.02.2009 Birthday cakes - Share on Ovi

     
    Zu 14:30 Uhr hatte ich ein Meeting eingestellt, und kurze Zeit später glich mein Platz eher einem krümeligem Schlachtfeld, und von Kuchen war nichts mehr zu sehen:
    17.02.2009 After the birthday meeting - Share on Ovi

     
    So kann es gehen. Den Kuchen hatte ich eben wegen unserer Heirat gestiftet, und weil ich heute Geburtstag habe. Jetzt bin ich 33 Sommer alt, eine nette Schnapszahl, aber nach trinken ist mir heute nicht zumute. Eher nach einem Bett. Hm, vielleicht schon ein Vorgriff aufs Alter? ;-)))
     
    An dieser Stelle wollte ich mich aber in aller Form bei meiner Frau bedanken, die gestern so lieb gebacken hat! Danke, Süße!

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