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    Mittwoch, 29. Juli 2009

    Ich bin dann mal weg

    So liebe Leute, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, mich bei Euch allen fürs lesen hier zu bedanken. Ich nehme hiermit meinen Abschied vom Bloggertum. Vielleicht nicht für immer, es mag sein, das es irgendwann irgendwo ein neues Captains Log gibt. Vielleicht...
    Die Gründe sind vielfältig, da ist z.B. die Zeit: Ja, ich mache mir Gedanken zu vielen Themen und habe ganz viele Beiträge im Hinterkopf, aber kaum Zeit, diese auch aus zu formulieren. Und wenn, dann stelle ich fest, dass sie nicht so elegant klingen, wie das der Fall ist, wenn sie mir durch den Kopf gehen. Das geht so weit, dass ich nicht in mein Archiv schauen mag ohne zumindest einen Großteil meiner Beiträge peinlich zu finden. Was nicht heißt, das ich mit den Inhalten übereinstimme, das ist lediglich eine Sache des Stiles. Es gibt viele gute Blogger, die eloquenter und stilsicherer formulieren können, als ich, und ich muß nicht Dinge wiederkäuen, die andere bereits formuliert haben.
    Mag auch sein, das es mit an der Zeit selbst liegt, wenn ich da sitze abends, und eigentlich abschalten sollte. Oder auch einen Beitrag zwischen zwei Arbeitsaufgaben quetsche. Wenn die Server beschäftigt sind, und eine weitere Aufgabe mehr ablenken als helfen würde.
    Ablenkung ist aber auch so eine Sache: Mich lenkt zu bloggen ab, von Dingen, auf die ich mich eigentlich fokussieren möchte. Mich überkommt ein Gefühl der Besessenheit, mich zu einem bestimmten Thema äußern zu müssen, auch wenn meine Wunschliste in diesem Augenblick vielleicht ganz anders aussehen mag.
    Letztes Jahr hatte ich eine Phase des persönlichen Ausmistens. So habe ich seinerzeit aufgehört, Perry Rhodan zu lesen, und einige andere Dinge mehr ebenfalls auf die Probe gestellt. Dadurch sind ein paar alte Interessen wieder aufgetaucht, was ich echt geniessen kann. Umgekehrt habe ich mir, trotz der Blogpausen, nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht, komplett mit dem Bloggen aufzuhören. Das war ein Fehler, die Bloggerei gehörte auf den Prüfstand - und muß weg.
    Wenn mich jemand fragt, was meine persönlichen Gründe fürs Bloggen sind, muß ich teilweise mit den Schultern zucken. Ich bin damals angefangen, weil es was neues war, das es wert war ausprobiert zu werden. Es war spannend, und ja, es war auch toll. Ich habe viele Leute kennen- bzw. lesen gelernt. Alles in allem glaube ich mittlerweile aber, bin ich nicht so der soziale Mensch. Ehrlich gesagt habe ich ein paar misanthropische Ansätze (wer hier regelmäßig liest wird das sicherlich bemerkt haben), und das, obwohl ich umgekehrt ein im Grunde optimistischer Mensch bin. Vielleicht ist es überheblich das so zu formulieren, aber ich halte viele Menschen einfach für dumm. Das mag falsch sein, weil es immer Gründe gibt, warum jemand so geworden ist, wie er ist. Ich habe dieses Blog aber oftmals dazu verwendet, meinem Frust und meinem Ärger Luft zu machen. Das verändet aber nichts. Es wäre auch zu hochtrabend zu erwarten, das man mit einem Blog derartiges erreichen könnte. Das ist ja eine Sache der Zielgruppe: Warum sollte hier jemand lesen, der meine Themen als kritisch empfindet?
     
    Ich habe übrigens auch meine Blogroll gelöscht. Und ja, komplett. Liebe Leute, ich wünsche Euch allen ein schönes Leben, macht es gut. Mögen Eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen. Verliert nie die Kraft aufzustehen, wenn Ihr hinfallt.
    Diejenigen, die ich persönlich kenne, werde ich wiedersehen. Wir werden uns über all das austauschen können, was Ihr schreibt, was Euch bzw. uns bewegt. Diejenigen von Euch, die ich nicht kenne: Vielleicht laufen wir uns irgendwann über den Weg. Aber seien wir mal ehrlich: Als Leser sind wir gegenseitig stumme Anteilnehmer an den Leben der anderen. Klar kann man mal kommentieren und alles Gute wünschen. Wir sind aber nie wirklich da, das machen hoffentlich andere, die wir dann unsere Freunde nennen. Und auch da muß ich ehrlich sein: Ich stehe meinen Freunden gerne und mit aller Kraft zur Seite, aber Anteil zu nehmen in anderen Blogs ist eine andere Sache. Meine Kraft ist zumindest begrenzt. Weshalb ich Euch eher sporadisch gelesen habe, so mal zwischen durch. Das ist nicht persönlich gemeint, oder abwertend.
    Es hat aber sowas wie Schuldgefühle hervor gerufen, oder, um es anders auszudrücken, so etwas wie eine Verpflichtung wach werden lassen, Eure ungelesenen Beiträge in meinem RSS-Reader. Also habe ich eine ganze Menge Beiträge gelesen, gute Beiträge, kritische, poetische, traurige und bwegende Beiträge. Beiträge, die einen Kommentar wert gewesen wären. Aber da waren noch so viele andere, die gelesen werden wollten... Deshalb an dieser Stelle auch ein Dank für Eure Beiträge, stellvertretend für die Kommentare, die Ihr verdient hättet.
     
    Für die Zukunft hoffe ich jetzt, mich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Dinge, die kreativ sind, die über das Konsumieren und Nachdenken hinaus gehen. Das ist es, was mir wirklich fehlt. Zu lesen geht meistens, und ja, es kann ablenken, während man sich eigentlich auf etwas anderes konzentrieren könnte.
    Der Schritt ist drakonisch, es mag sein, dass ich mir auf Dauer wieder eine kleine Blogroll zusammen stelle, oder sogar wieder ein Blog eröffne. Siehe oben. Meinen Twitter-Account werde ich auf jeden Fall behalten, es ist eine tolle Art und Weise Neuigkeiten zu erfahren und an Gleichgesinnte zu verteilen. Ich verwende keine Twitter-Clients, die mich immer über die Anzahl der ungelesenen Tweets informieren. Wenn ich schlafe, schlafe ich, und wenn ich morgens in meine Timeline schaue, dann schaue ich mir nur an, was gerade aktuell ist, und nicht, was ich über Nacht verpasst habe.
    Vielleicht baue ich auch mein Netzwerk auf Facebook aus, wobei ich hier auch erstmal einige Grundsätze finden muß, denn Facebook kann mit all den Anwendungen, die es gibt, eine große Zeitverschwendung sein. Also gilt es, selektiv vorzugehen, um einem Informationsüberfluß zu entgehen.
    Wer also irgendwie Kontakt halten möchte, erreicht mich unter
     
    Viele liebe Grüße
    Christian a.k.a. CptSalek

    Samstag, 20. Juni 2009

    Empfehlung vom Captain: blog.fefe.de

    Also, da Ihr, meine werten Leserinnen und Leser wohl nicht müde werdet, Euch meinem Zynismus und auch Ärger auszusetzen, möchte ich Euch heute ein Blog empfehlen, das ich hier sowieso regelmäßig zitiere. Richtig, es geht um blog.fefe.de. Wir sind zwar völlig unterschiedlicher Meinung, was Betriebssysteme angeht, liegen aber politisch so ziemlich auf einer Wellenlänge.
    Also machen wir einen Deal: Ihr holt Euch den Feed von fefe, und ich höre auf, ihn hier zu zitieren, okay? ;-)
     
    Hm, wahrscheinlich haben die meisten von Euch ihn sowieso schon auf der Blogroll. ^^
     
    Ach egal, weil es so schön ist:
     
    wirsindchina

    Sonntag, 15. Februar 2009

    Das läuft ja wieder ;-)

    Kaum habe ich mich dazu entschlossen, twoday.net nach langer (und eigentlich recht zufriedener Mitgliedschaft) den Rücken zu kehren, fallen mir hier Fuktionen auf, die ich zuvor noch nie gesehen habe. War die Liste der Subscriber schon immer da???

    Wege zur Konstruktivität

    Als ich letzte Tage Änderungen - jetzt und später schrieb, stand mir nicht so sehr der Sinn nach Veränderung, vielmehr war ich in hohem Maße deprimiert. So stehe ich eigentlich auf die Errungenschaften, auf die wir in unserer Demokratie so stolz sind, wie z.B. die Freiheit, oder das Recht auf freie Meinungsäußerung. Und sehe, wie viele andere auch, dass diese Rechte seit Jahren im Namen der Terrorismus-, Kinderpornographie- und Raubkopiererbekämpfung beschnitten werden. Aber nicht nur das: Mindestens 80% der deutschen Bevölkerung nimmt das billigend und achselzuckend in Kauf. Mich hat das wütend gemacht, ich habe das quasi in mich hinein gefressen, und bin im Blog mit dem entsprechenden Ton geplatzt. Das brachte aber nur kurzzeitig, wenn überhaupt, Linderung, vielmehr heizte ich mich durch das Schreiben der Beiträge noch weiter an.
    Die erste - und einzige Lösung - die ich am 11.02. sah, war, auf derartige Beiträge zu verzichten. Und wie dem so ist, wenn man sich fühlt als würde man am Boden liegen, kommt noch wer daher und tritt nochmal nach. Auf der Plusseite muß ich sagen, hatte ich durch die Beschäftigung mit dem neuen Impressum die Möglichkeit, mein gesamtes Blog, die Einstellung dazu und die Motivation zum Bloggen zu durchdenken. Am Donnerstag war Löschung des Blogs und Rückzug aus derartigen Aktivitäten durchaus eine der Optionen. Derartige Krisen sind aber wie reinigende Gewitter: Es stürmt und regnet als wäre der Weltuntergang nahe, nur damit man hinterher merkt, dass nicht nur die Luft klar und sauber ist, sondern die Welt sich gewandelt hat.
    Ich weiß jetzt, wie ich den kreativen Umgang für mich definieren kann und z.T. auch schon definiert habe, und mit was ich dieses Blog in Zukunft füllen möchte.
     
    Stay tuned!

    Freitag, 13. Februar 2009

    Manöverkritik bei netzpolitik.org

    Die Bahn hat sich mit ihren rechtlichen Schritten gegen netzpolitik.org ja zurück gezogen, und nun folgt die Aufarbeitung des Ganzen.
    Dabei wird bemängelt, dass viele Blogger zwar ihre Solidarität erklärt, das fragliche Dokument aber nicht selbst gehostet hätten. Zitat:
    Soziale Medien haben aber dazu beigetragen, dass Markus massenhaft die virtuellen Daumen gedrückt wurden und er sich sehr schnell sicher sein konnte, dass er im Zweifelsfall über Spendengelder einen Prozess durch alle Instanzen durchstehen würde. Das ist allerdings eine Form von Stellvertreter-Politik. Direkte Solidarität hätte bedeutet, das Dokument selber zu veröffentlichen.
    Sorry Ralph, den hier gemachten Vorwurf muß ich zurück weisen. Um mal, wie Du es bereits gemacht hast, Markus zu zitieren:
    “Wäre die Bahn gegen einen unbekannten Blogger vorgegangen (…), hätte die Sache vermutlich anders ausgesehen.“
    Es ist in der Tat ein hypothetisches Spiel, aber ich denke jeder Blogger, der sich überlegt hat, dieses Dokument zu spiegeln, hat sich auch überlegt, ob das finanzielle Risiko für ihn alleine tragbar ist. netzpolitik.org wurde eine große Sympathie und Solidarität zuteil - eben wegen dem Bekanntheitsgrad. Wäre die Bahn aber hart geblieben und hätte alle Blogger abgemahnt, die das Dokument zusätzlich gehostet hätte, wer hätte denn sagen können, dass die Bekundungen auf finanzielle Unterstützung auch auf diese Blogger erweitert worden wären? Ich denke der Grat zwischen Solidaritätsbekundungen und eigener, finanzieller Selbstverschuldung war in diesem Falle schmal, das Risiko unkalkulierbar.
    Ich bin für mich auf jeden Fall zu dem Schluß gekommen, dass ich dieses Risiko in meiner derzeitigen Situation nicht auf mich nehmen kann.
     
    Das wäre sicherlich anders gewesen, wenn finanzielle Unterstützung für den Fall der Fälle in Aussicht gewesen wäre.
     
    Und sein wir mal nicht so pessimistisch: In diesem Fall haben die sozialen Medien geholfen, das Thema weit auszurollen, und auch hier läßt sich sagen: wäre und hätte bringen keinen weiter.

    Impressum 2.0

    Hier das neue Impressum., gemäß § 5 TMG und § 55 RStV:
     
    Christian Walther
    Rotdornweg 61
    48301 Nottuln
     
    eMail: cptsalek@gmail.com
    Telefon: 02509/225321
    Inhaltlich Verantwortlicher gem. § 55 RStV: Christian Walther (s.o.)

     
    Die Geschichte mit den Links:
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    Kommentar:
    Ich habe - aus gegebenem Anlaß - den heutigen Tag genutzt und mich mal ein wenig schlau gemacht, wie jetzt eigentlich der Stand rund um die Impressumspflicht ist. Bisher hatte ich mich mit Angabe meiner eMail-Adresse geweigert, nähere Information heraus zu geben:
    Ich sehe einiges ein, vieles aber nicht. Zu letzterem gehört, meine persönlichen Kontaktdaten offen ins Netz zu stellen. Das muß nicht. Ehrlich nicht.
    Um nicht zu sagen: Das funktioniert auch ohne, und ich wage das behaupten zu dürfen, denn ich bin mal abgemahnt worden. Und das ging auch ganz ohne Impressum.
    Gerne drohen lasse ich mir nicht, aber als ich die Zeilen damals geschrieben habe, war ich auch noch mehr auf Stunk aus, als das heute der Fall ist. In Hinblick darauf bald Vater zu werden ist die Aussicht auf ein kostspieliges Rechtsverfahren nicht mehr so spassig wie damals noch.

    Mittwoch, 11. Februar 2009

    Änderungen - jetzt und später

    Ich bin mit meinen Postings nicht immer ganz zufrieden: Alle Themen interessieren, bei vielen fühle ich mich jedoch wie DonQuichotte bei seinem Kampf gegen die berüchtigten Windmühlen. Und hier im Blog Dampf abzulassen ist zwar eine Maßnahme, aber nicht befriedigend, da müssen schon andere Mittel her, kreativere.
    Seien wir mal ehrlich: Wer sich für Datenschutz, soziale Gerechtigkeit und dergleichen interessiert, kennt auch die Webseiten und Projekte, die sich dafür engagieren und sich besser auszudrücken wissen als ich. Und als Durchlauferhitzer muß ich dieses Blog wirklich nicht benutzen.
    [Ein Stückchen Selbstzensur]
     
    In absehbarer Zeit wird das Captains Log die Serverlichkeiten wechseln: Nach allem hin und her habe ich meinen Server zuhause laufen, jetzt fehlt noch ein Haufen Software sowie deren sichere Konfiguration. Das Captains Log wird dann über DSL serviert, für irgendwas müssen sich ja die 160W des Athlon x2/64 und fünf Platten lohnen. ;-)

    Mittwoch, 4. Februar 2009

    Die Bahn möchte offizielles Aufsehen erregen: Abmahnung gegen netzpolitik.org

    Anders ist es nicht erklären, was derzeit abgeht: Die Medien berichten über die Bespitzelungs- und Überwachungsangriffe der Bahn gegen alle ihre Beschäftigten, und mittlerweile muß auch der - äääh - gute Herr Mehdorn Fehler einräumen.
    Und gleichzeitig mahnen sie netzpolitik.org ab, weil dort ein internes Memo vom Oktober letzten Jahres veröffentlich wurde. Ich frage mich ja echt,ob die die Abmahnung ernst meinen, um ihr schlechtes Bild in der Öffentlichkeit zu korrigieren, oder ob die einfach ins Gespräch kommen wollen. Ersteres ist ihnen auf jeden Fall gehörig misslungen, letzteres klappt aber hervorragend. Siehe dazu auch netzpolitik.org: Die Welle nach der Abmahnung.
     
    So erstaunt ich über die Abmahnung der Bahn bin, so wenig sollte es eigentlich verwundern: Große Unternehmen, Poltiker, Promis und andere, die sich dafür halten, versuchen immer wieder Abmahnungen im Netz für Recht und Ordnung zu sorgen. Wobei nach wie vor die Frage im Raum steht, warum ausgerechnet die Holzhammermethode Abmahnung dafür das Instrument der Wahl sein sollte.
    Fröhlich stimmt mich hingegen die Reaktion der BloggerInnen und der Öffentlichkeit im Allgemeinen. Und es freut mich, dass Markus sich nicht dem Willen der Bahn beugt, sondern gute Rechtsanwälte an seiner Seite hat. Dieser Abmahnung kommt damit jetzt schon eine Signalwirkung zu, denn diesmal hat es jemanden getroffen, der auch über Bloggerkreise hinaus bekannt ist und sich zu wehren weiß. Vor allem existiert direkt ein Rückhalt, von dem zu hoffen ist, dass er auch dann Bestand hat, wenn es ums finanzielle geht.
    Deshalb der Aufruf meinerseits: Verteilt das weiter und zeigt Euren Beistand! Und nicht vergessen: netzpolitik.org hat auch einen Twitter-Account.

    Donnerstag, 4. Dezember 2008

    Neues "Feature" im Captains Log

    Letzte Tage, beim Lesen meiner Blogroll, ging mir durch den Kopf, dass man eigentlich eine Funktion bräuchte, um Beiträge, die man spannend findet, weiter reichen zu können. "Link-Beiträge" sind ja verpönt, und ich greife in der Tat ungern zu Beiträgen, die nur aus einem Link bestehen, auch wenn ich das in den letzten Tagen mal gemacht habe.
    Es ist aber ungemein zeitsparend, nicht großartig über Dinge schreiben zu müssen, bei denen das andere Blogger bereits in eloquenter Art und Weise getan haben. Was soll ich dann noch wiederholen? So haben einige bereits halbfertige Beiträge ihren vorzeitigen Weg ins Datennirvana gefunden.
     
    Gestern abend (Hallo Alios!) hörte ich dann vom Google (RSS) Reader. Nun muß man bei aller Kritik an der Datenkrake Google zugute halten, dass sie das, was sie tun, auch richtig machen: Der Google Reader enthält eine Funktion share, mit denen man Beiträge aus abonnierten RSS-Feeds markieren kann. Diese werden dann auf einer eigenen Seite dargestellt, und über einen zusätzlichen RSS (Atom)-Feed aufbereitet. Dabei enthält der Feed im Titel eines jeden Beitrags einen direkten Link auf den Ursprungsartikel.
     
    Für meine Leser, die die Webseite des Blogs besuchen bedeutet das, dass es in der rechten Spalte eine neue Box Wichiges/Interressantes aus anderen Blogs gibt. Hier findet Ihr die Beiträge, die ich beim Lesen spannend fand.
     
    Wer, wie ich, lieber Feeds verwendet, kann den bereits genannten RSS (Atom)-Feed abonnieren. Eigentlich ist das eine prima Sache, den o.g. Feed und den meines Blogs über eine !Yahoo Pipe zu mashen. :-)

    Freitag, 26. September 2008

    Blog-Marketing? Online-Umfrage? Mal locker...

    In der Blogbar gehts um Social Media und deren Vermarktung. Naja...
    Das Blogs bei der aktuellen Online-Umfrage an Bedeutung verloren haben, oder diese eigentlich nie wirklich hatten, und dass Blogs vor allem die jüngere Generation nicht erreicht -- macht das was? Ich finde nicht.
    Wenn es um einen sozialen Anstrich geht (das Wort "social media" habe ich im obien Beitrag das erste Mal zur Kenntnis genommen), sind Blogs schon ganz gut dabei. Auf ihnen kann man prima publizieren, das mit der Vernetzung kommt ganz von alleine.
    So etwas vermarkten zu wollen geht wohl nur eingeschränkt, weil viele Nicht-Blogger den Nutzen nicht sehen. Entweder kommt das irgendwann mal, weil Hr. Otto Normal Surfer und seine Frau Freunde haben, deren Homepage sich als Blog entpuppt, oder es kommt eben nicht. Es gibt immer und überall Dinge, von denen die Menschen zu anfang gesagt haben "brauche ich nicht", und später doch heiß hinterher waren. Braucht manchmal eben so seine Zeit.
     
    Naja, und das Blogs nicht die junge Generation erreichen und deshalb als
    ...Nischenmedium für alte Säcke
    enden könnten, schockiert mich auch nicht. Jede Generation hat ihre Werte, Normen und auch Verhaltensweisen. Kommunikation ist altersabhängig. Für mich sind Communities im Großen und Ganzen nichts. Wobei man Communities vielleicht noch definieren müßte, um auf demselben Level zu sein. Aber wenn der A der B etwas in ihr Gästebuch schreibt, und daraufhin die B dem A umgekehrt etwas in seines schreibt, ist das was anderes, als Beiträge in Blogs. Und deren Antworten. Oder Trackbacks. Und das ist auch gut so.
    Auch mit dem alten Knacker habe ich keine Probleme, denn ich bin älter. Und auch die Community-Nutzer von heute werden älter werden, und sich nach anderen Kommunikationsformen umsehen.
     
    PS: Ja, ich bin heute morgen aus dem Bett gefallen.

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