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Und noch einer: Leopard...
Manchmal ist es eine Seuche, mit den Betriebssystemen....
cptsalek - 8. Mai, 12:55
Eben...
Meine windet sich zwar in Todeskämpfen, zeigt...
cptsalek - 8. Mai, 12:43
Ach ja - die stirbt ja...
Ach ja - die stirbt ja zuletzt. Jetzt wo Du's sagst...
DonParrot - 7. Mai, 16:25
Wozu denn dann? ;-) Also...
Wozu denn dann? ;-) Also manchmal muß man seinem...
cptsalek - 7. Mai, 12:46
Volle Zustimmung
Wir sind mit unseren Meinungen garnicht so weit auseinander,...
cptsalek - 7. Mai, 12:46

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Donnerstag, 8. Mai 2008

Und noch einer: Leopard auf Thinkpad T41

Manchmal ist es eine Seuche, mit den Betriebssystemen. Meine Freundin habe ich ja erfolgreich von Windows weg gebracht. Zuerst hatte sie mit DesktopBSD (basiert auf FreeBSD) ein stabiles Betriebssystem, wo es aber dank fehlendem nativen Realplayer einer Linux-Emulation bedurfte, eine nicht so stabile Kombination. Deshalb folgte ein Ubuntu, Magenschmerzen inklusive, denn eigentlich hatte ich Linux komplett abgeschworen.
Ubuntu täuschte mich auch nicht: Irgendwann letzte Tage kam beim Update die Meldung, das OS könne ja auch gleich ein Upgrade auf die aktuelle Release machen. Ich nahm das Angebot mal an, und das Verhängnis nahm seinen Lauf:
  • WLAN tot
  • Realplayer tot
  • Firefox 3.0b5 (eine *BETA* als Standard einer Distro? Habt Ihr einen an der Waffel???), und somit kaum noch Extensions

Auch wenn der 3er Firefox eine feine Sache ist, stört das Fehlen von Adblock+ und NoScript schon das Surfverhalten. Klar könnte ich ein Downgrade machen, aber nach der Sache mit dem WLAN hatte ich so die Nase voll von dem Kram...
 
Jetzt läuft da ein Mac OS X 10.5.2 (mit den entsprechenden Patchen) drauf.
 
Und es läuft wirklich!
  • Grafik (Radeon 7500): läuft
  • Onboard-Ethernet: läuft
  • WLAN (Broadcom irgendwas): läuft
  • Sound (Intel ICH4 AC97): läuft

 
Ich saß gestern mit einer Mischung aus Erstaunen und Entsetzen auf unserer Couch und bestaunte das Ergebnis.
WLAN einrichten? Auf das Airport-Icon klicken, unser Netzwerk ausgewählt, Schlüssel eingegeben: läuft. Ich wußte erst nicht, ob ich lachen oder heulen sollte und frage mich ernsthaft, warum ich vorher so viel Zeit darauf verwendet hatte, genau dasselbe mit anderen Betriebssystemen auf die Reihe zu bekommen.

Dienstag, 6. Mai 2008

Vielleicht lernen sie es jetzt, oder zumindest andere

Vor allem unsere Politiker sollten sich das hier mal zu Gemüte führen:
Massive investment in CCTV cameras to prevent crime in the UK has failed to have a significant impact, despite billions of pounds spent on the new technology, a senior police officer piloting a new database has warned. Only 3% of street robberies in London were solved using CCTV images, despite the fact that Britain has more security cameras than any other country in Europe.

Kurz zusammen gefaßt: Milliarden englische Pfund wurden in Überwachungstechnik gesetzt, England hat jetzt weit mehr Überwachungskameras als alle anderen EU-Staaten (jeweils eine Kamera kommt auf 14 Engländer). Die Verbrechensaufklärung hats nicht geholfen, lediglich 3% aller Straßenraube in London wurden per Überwachungsband aufgeklärt.
 
Sprich: 97% der aufgeklärten Raube wurden durch klassische Polizeimethoden erreicht, wie hoch die Zahl der unaufgeklärten Fälle ist, wird hier erstmal nicht erwähnt. Ein doppelter Reinfall für Überwachungstechnik und damit genau das, was die Gegner der Überwachungstechnik schon immer postuliert haben.
 
Quelle: The Guardian: CCTV boom has failed to slash crime, say police via Die wunderbare Welt von Isotopp: Sinnolse Kameras

Bah, anstrengend heute

Also ich finde den Tag heute anstrengend. Entweder liegt das noch daran, dass ich einfach überanstrengt bin, oder das Wetter ist heute drückend. Und vor neun Uhr bin ich heute abend nicht zuhause. Puh...

Hochstilisiert: Auch Chinesen können anders

Es mag schon sein, dass Chinesen für die primären und sekundären Geschlechtsorgane andere und phantasievollere Bezeichnungen haben, als wir, wie das die von Zucker zitierte Textstelle aussagt. Daraus aber Schlüsse zu ziehen, in China wäre Sexualität deshalb anders oder besser als bei uns, und die bei uns gebräuchlichen Ausdrück seien ein Zeichen für die kirchliche Lustfeindlichkeit.
 
China ist das Ursprungsland der ausserirdischen Monster mit den ganzen, ultralangen Penisen, wie sie in Erwachsenenmangas vorkommen. Sexuell ausgerichtete Computerspiele die so hart sind und auf die Unterwerfung der Frau ausgelegt sind, dass sie bei uns indiziert sind.
Insofern ist die Textstelle in ihrer Aussage zu selektiv, es wird herausgegriffen, was dem Autor genehm erscheint, anderes wird ignoriert. Deshalb halte nichts von dem Vergleich, und auch wenn ich die Kirche nicht mag glaube ich nicht, dass die Lustfeindlichkeit die Schaffung der o.g. Begriffe gefördert hat.
Im Gegenteil glaube ich, dass dies ein Ausdruck sexueller Freizügigkeit ist, der den körperlichen Sexakt von jeglichem "sozialen Beiwerk" trennt. Wir sind diejenigen, die mit den gesamten Schmuck drumherum die Sexualität zu etwas hochstilisieren, was "edel" und "gerecht" sein muß. Gemeinsam kommen, gegenseitige Lustbefriedigigung und dergleichen mehr sind die Zauberwörter. Dadurch entsteht auch der zitierte Leistungsdruck.
 
Im Kern ist Sex ist aber etwas animalisches, der, wenn beide Partner sich darüber im klaren sind, auch keines Vorspiels bedarf. Klar kann man romantischen, sanften, liebevollen Sex haben und dabei die völlige Befriedigung erlangen. Das gilt aber auch für einen triebhaft animalischen Akt. Und da treffen die Wörter ficken, poppen und Co. nunmal ins Schwarze.
Da gibt es meiner Ansicht nach nichts zu werten, nichts davon ist "gut" oder "schlecht", es sind zwei unterschiedliche Seiten, die zu entdecken sich für zwei Menschen lohnt.
Es ist schön für die Chinesen, daß sie solche Worte besitzen. Haben wir übrigens auch, Vulva und Liebesdreieck fallen mir dazu ein. "Zauberstab" ist ein wenig anzüglich, aber irgendwie phantasievoll und -anregend. ;)

Server gestohlen?

Ich bin nicht so der Peter Gabriel Fan, aber das hier finde ich als SysAdmin mal ziemlich krass:
The majority of Real World, Peter Gabriel and WOMAD web services are currently off-line. Our servers were stolen from our ISP's data centre on Sunday night - Monday morning.

Hervorhebungen von mir.
 
Mit Dank an c0t0d0s0.

Lahmer Vogel

So langsam macht sich die Umstellung bei mir bemerkbar. Von jetzt auf gleich sowohl zwei bis drei Stunden eher aufzustehen, dann 15km pro Weg mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, aber abends nicht eher ins Bett zu kommen zehrt irgendwann an den Kräften.
Gestern abend bin ich bereits gegen halb zehn ins Bett gefallen, und heute morgen dafür fast eine Stunde später aufgestanden. Bin so gegen viertel nach sieben im Büro gewesen. Immer noch früh genug, und heute wird ein langer Tag...

Freitag, 2. Mai 2008

Komisches Geschäftsgebahren

Augenscheinlich tun einige Anbieter alles, um sich Kunden zu sichern. Ich kenne mittlerweile mehrere Fälle, wo Freunde und Bekannte den Internet-Provider gewechselt haben, wegen vom Magenta-Monopilsten oder einer entsprechenden Kombination mit T-Analoganschluß. Hin zu etwas was augenscheinlich, hm, besser sein soll.
Einer dieser Anbieter fällt dabei immer wieder auf. So klagen viele Kunden darüber keinen WLAN-Router erhalten zu haben, obwohl sie das eigentlich wollte, und ihnen das auch in einem persönlichen Gespräch zugesichert worden ist. Schade aber auch, dass die Hotliner nur kopfschüttelnd antworten können: "Bei uns gibt es keine Router!". Stimmt, aber für 29,95 Euro Aufpreis gibt es ein WLAN-Modem. Welcher Techniker verbricht so einen Mist eigentlich?
Ich frage mich aber, was das wohl für Verkäufer sind, die nach hause kommen und einem dann quasi das blaue vom Himmel erzählen. Mich erinnert das irgendwie an die Leute, die die GEZ rumschickt. Ich kann nur mutmassen, aber vermutlich sind die ebenfalls nicht festangestellt, sondern erhalten eine Vermittlungsprovision. Das Popokärtchen hat wie immer der Kunde.
 
Genauso spannend ist die Frage nach dem Festnetzanschluß, eine Frage nach sein oder nicht sein. Oder eben haben oder nicht haben. Was viele Kunden nicht wissen, wohl aber betrifft: Sie haben gar kein Festnetz mehr. DSL kommt nur noch über das Kabel, über das vorher mal, zu Rosa Riesen-Zeiten auch das Telefonieren möglich war. Was die Leute, die ich so kenne zu dem Zeitpunkt nicht wußten war, dass das vermeintliche DSL-Modem auch gleichzeitig für die Telefonie zuständig ist. Sprich: Die kleine Box verbindet sich, sobald sie an ist, mit irgendwelchen Servern vom ISP und fackelt dann alle Telefonate darüber ab. Und nein, das ist nicht so toll, wie das klingt:
  • Man ist auf Internet angewiesen. Und das geht ja aus einer ganzen Reihe von Gründen mal kaputt:
    • Stromausfall (und die kleine Box braucht extra und dauerhaft Saft)
    • Serverausfall
    • Ausfall einer/mehrerer Komponenten zum VoIP-Server
    • Fehler in der Vermittlungsstelle
    • Defekt der DSL-Leitung
    • ...
    Ich wünsche viel Spaß beim Wählen von Notrufnummern...
  • Dann ist da noch die mitunter mangelnde Sprachqualität und, nicht zu vergessen
  • VoIP-Gespräche brauchen Bandbreite. Ist die Leitung nicht schnell genug, kommt es zu Aussetzern. Vor allem, wenn man nicht 16Mbit/s nutzen kann, und während eines Telefonats was aus dem Netz saugt, kann das vorkommen.

 
Als Kunde kann man das irgendwo nachlesen, auf Webseiten die sich mit Begriffen wie Next Generation Network (NGN) schmücken, was ja erstmal ganz nett klingt. Also immer schön dran denken: Solche Begriffe werden von Leuten geprägt, die was verkaufen wollen, und da gehts erstmal um Geld. Das ist ja selbst im Gesundsheitssystem mittlerweile der Fall und bekommt einem genausowenig.
 
Also: Wer unbedingt den Provider wechseln will sollte explizit nachfragen und sich bestätigen lassen, dass der neue Anschluß immer noch auf Festnetzbasis läuft, man also keine Zusatzhardware zum telefonieren benötigt. Oder aber mit den Konsequenzen leben, das können wohl auch genug.
 
Also, Technik ist nicht weiblich, sie muß nicht schön sein, vor allem gilt das für DSL-Verbindungen nicht. Ich denke nicht immer beim Surfen an die holde Weiblichkeit, und ich suche nicht immer nach pr0n. Für mich soll der Kram funktionieren.
 
Und wenn ich mir anschaue, was ich für Hilferufe bekomme, dann geht das auch anderen so.
 
Also, liebe Alice-Leute: Es schadet nicht dem Vertrauen Eurer Kunden, wenn Ihr spätestens zu Vertragsabschluß mitteilt, ob es sich um einen richtigen Festnetzanschluß handelt, oder ob Ihr nur VoIP zur Verfügung stellen könnt. Genauso wie es wirklich an der Zeit ist Euren Vermittlern einzuprügeln, dass Ihr keine Router (weder mit noch ohne WLAN) anbietet. Alles andere läßt Eure Kunden ziemlich dumm dastehen und erweckt bei ihnen den Eindruck, über den Tisch gezogen zu werden. Und das, wo Euer Angebot an sich in Ordnung ist...
 
Und wenn sich das so anhört, als wäre ich gerade brastig: Ja, bin ich! Auf ein derartiges Geschäftsgebahren zum einen. Auf meine Leute, die nicht vorher nachfragen können sondern erstmal selber reinfallen müssen, um dann anzukommen. Auf mich, weil ich nicht schnell genug in Deckung gesprungen bin, sondern mich um die Kündigungen sowie der Übernahme der Rufnummern zum neuen Anbieter kümmern darf.

Eingezäunter Nebel



 
Sieht aus, als hätte jemand einen Zaun um den Nebel herum gebaut.

Update: Mac OS X Leopard auf IBM/Lenovo Thinkpad T60

Ich habe in den letzten zwei Tagen noch ein wenig herum experimentiert, und bin fündig geworden, was die große Hitzeentwicklung angeht: Ich habe vergessen, das PowerManagement.bundle mit zu installieren. Dadurch lief der Lüfter des Denkbretts garnicht an. Interessanterweise führt das BIOS keine Notabschaltung durch, was entweder für das Design des Laptops spricht, oder aber dafür, dass ich ihn noch nicht ganz ausgefahren habe.
Letzteres wage ich aber zu bezweifeln, nachdem ich Fink gebootstrapt habe...
 
Mittlerweile habe ich auch eine Batterieanzeige. Ich mußte nochmal neu installieren und habe dann bei den Anpassungen ein für das Macbook hartcodiertes SMBIOS ausgewählt.
Sound mußte ich nachinstallieren, mir fehlte AppleAzalia.kext. Details zu Sound auf Nicht-Apple OS X-Laptops gibts bei taruga.net.
 
Sleep läuft nicht, was insofern ärgerlich ist, als das das nicht nur für einen höheren Batterieverbrauch sorgt, sondern auch manchmal für einen Rechnerabsturz. Ich habe nun Sleep komplett abgeschaltet und werde mich in das Thema tiefer einlesen.
WIFI läuft nicht, ist bei mir auch wohl nicht zum laufen zu bringen, kabelgebunden gehts, und ich habe noch eine Atheros PCMCIA-Karte.
Für die PCMCIA-Slots muß ich aber erstmal die passenden Kernel Extensions (kext) installieren. ;-)
 
Mein Eindruck ist nach wie vor aber gut. OS X reagiert zügig, man kann fliessend arbeiten, und das Handling weiß zu überzeugen. Das man an das zugrunde liegende Unix rankommt, finde ich natürlich Klasse. :-)

Früher Vogel

Hier einige Neuigkeiten zum Thema "Aufstehen im Rythmus der Natur": Heute morgen war ich bereits um kurz vor fünf wach und gönnte mir noch den Luxus, ein wenig liegen zu bleiben. Immerhin waren die Vögel draußen auch noch nicht aktiv. ;-)
Alles in Allem fiel mir das aufstehen heute morgen leichter und ich habe das Gefühl, klarer zu sein als am Mittwoch. Da brauchte ich vier Tassen Grüntee bevor ich das Gefühl hatte soweit fit zu sein, dass ich ungestraft als Root auf die Maschinen drauf konnte. Ich bin mir nicht sicher, ob sich das in meinem Schreibstil niedergeschlagen hat. ;-)
Auf dem Rad wars ziemlich frisch, der Tag begrüßte mich mit einem klaren, nur von einzelnen Wolken durchsetzten Himmel, und auch die abnehmende Mondin lächelte mir zu. Dazu noch der Nebel..:
 
Blauer Himmel, Wolken, Mond und Bodennebel am 02.05.2008

 
Mittwoch bin ich auf dem Heimweg noch beim Outdoor-Ausstatter meines Vertrauens vorbei, und habe mir wasserfeste Kleidung besorgt. Eine Art leichten Parker, eine Überhose sowie eine wasserfeste Satteltasche. Schlechtes Wetter ist nun keine Ausrede mehr, nicht aufs Rad zu steigen.

Donnerstag, 1. Mai 2008

Geschieden!

Seit Dienstag habe ich einen neuen Stand: Aus "getrennt lebend"wurde ziemlich überraschend bzw. kurzfristig "geschieden". Letzte Woche Donnerstag telefonierte ich mit meinem Rechtsanwalt, der mir bei der Gelegenheit steckte, der Richter würde am Dienstag gerne die Scheidung vornehmen.
Wie jetzt, so kurzfristig? Soll mich nicht stören, war meine Reaktion, dann ist wenigstens das vorbei. Vermutlich hatte er doch ein Einsehen für meine Ex, die irgendwann in den nächsten Tagen ein Kind von ihrem neuen Lebenspartner auf die Welt bringt.
Entsprechend streßfrei war die Geschichte am Dienstag, nach einer Viertelstunde war alles geklärt und die Ehe geschieden.
Jetzt bin ich also ein freier Mann, ein gutes Gefühl!

Mittwoch, 30. April 2008

30 Tage: The best things are free

AOLmäßige "me too"-Meldungen stossen bei mir normalerweise auf wenig Gegenliebe, aber hier will ich auch:
"Best things are free" heißt diese Aktion und es geht darum, 30 Tage lang seinen Augenmerk auf Dinge zu richten, die nichts kosten. Fundstücke auf der Straße, ein wieder entdecktes Buch oder Bild, Dinge aus dem alltäglichen Leben, Dinge, die so selbstverständlich sind, das man sie kaum mehr wahrnimmt, die aber dennoch in irgendeiner Form das Leben bereichern. Das können Fotos und Gedanken sein - oder beides zusammen.

 
Also mal schauen, was meiner Aufmerksamkeit so anheim fällt. :-)
 
Gefunden bei Geeks are Nerds with a social life, die habens von der Hüpfdohle, die es vom Goldfederchen hat, und die hat es schliesslich aus einem amerikanischen Blog. Ohne URL. ;-)

Sehr geil und läuft: Mac OS X Leopard 10.5.2 auf IBMs Thinkpad T60

Ich habe dienstlich das o.g. Laptop gestellt bekommen, und mein Arbeitgeber ist so nett, auf der Festplatte Platz für eine private Partition zu lassen (oder alternativ diese mit einem Windows zu füllen). Nachdem da jetzt eine ganze Zeit ein FreeBSD in der DesktopBSD-Variante drauf gelaufen ist, wurde es Zeit für etwas anderes.
FreeBSD ist ein tolles und stabiles Betriebssystem, auf dem T60 läuft es gut. Die Interaktion mit Bluetooth-Geräten ist aber eingeschränkt, und für einige USB-Geräte wie z.B. meinem MiniDisk-Player.
 
Mac OS X finde ich, seitdem es auf dem Markt ist, einfach genial. Ich hatte es mal auf einem meiner alten Macs laufen, allerdings war der zu alt dafür und irgendwann machte es keinen Spaß mehr. Ist bei einer auf G3/350MHz aufgerüsteten Maschine, in deren PCI-Bus eine ATI-Karte steckt auch kein Wunder. PCI ist einfach zu langsam, um die Masse an 3D-Informationen zügig über den Bus zu kriegen. Und die GraKa sorgte in der armen Maschine regelmäßig für einen schwarzen Bildschirm beim Einschalten. (Für die Techniker unter Euch: Der Pfad, mit dem sich die Grafikkarte ans System anmeldet, ist für das OBP V1.2 des Umax Pulsars u.U. zu lang, vor allem, wenn die Starterweiterungen für OS X im NVRAM installiert sind.)
 
Also schaute ich nach, wie weit die OS X Patche sind, und fand Berichte, nach denen OS X auf einem T60 problemlos läuft. Stimmt auch:



 
Erster Eindruck:
  • OS X läuft äußerst zügig
  • Interne Netzwerkkarte läuft
  • Die WLAN-Karte wird nicht unterstützt
  • Der Laptop wird nicht als solcher erkannt sondern läuft als Mac Pro: Keine Energiesparfunktion, alle Funktionen durchgängig auf 100%, dadurch geringe Akkulaufzeit aber hohe Wärmeabgabe.

Aufstehen im Rythmus mit der Natur

Es ist 6:49 Uhr, und ich sitze im Büro, lese meine eMails und nehme mir die Zeit, kurz zu bloggen.
Normalerweise würde gegen 7:00 Uhr das erste Mal der Wecker schellen, der dann aber für eine weitere Viertelstunde geflissentlich ignoriert werden würde.
Nun sitze ich schon hier, und bin mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, sprich: Meine Nacht ist seit ca. 5 Uhr vorbei. Mal ganz was Neues. :-)
 
Die Veränderung verdanke ich der Natur um uns herum, die sich morgens akustisch ihren Weg in unser Schlafzimmer bahnt, und unseren Katzen. Letztere meinen seit ungefähr einer Woche nämlich auch, dass die Nacht zur astronomischen Morgendämmerung vorbei ist und wollen Aufmerksamkeit. Nachdem ich mir einige eher wenige nette Sachen ausgedacht hatte, was man mit nervigen Katzen nicht alles machen könnte, ist mir aufgefallen, dass ich genausogut aufstehen könnte. Entsprechend früh anfangen zu arbeiten, gegen Nachmittag Feierabend machen. Schonmal zuhause etwas erledigen, bevor dann meine Freundin gegen 19:00 Uhr nach hause kommt.
Alternativ faul auf die Terasse setzen und das gute Wetter geniessen. :-D
Bin mal gespannt, wie sich dieses Experiment in Zukunft entwickelt...
 
Diese Aktion geht Hand in Hand mit meinem Projekt Den eigenen Rythmus finden, was mir irgendwie während der letzten Ausbildungsgruppe als Aufgabe zugeflogen ist.
Hätte ja nicht gedacht, dass das dazu gehören würde... ;-)

Freitag, 25. April 2008

LOHAS: Eine kritische Auseinandersetzung

Auf naturbelastet.de gibt es einen interessanten Beitrag mit dem Titel Hilfe, ich bin ein LOHAS. Darin setzt sich der Autor kritisch mit der "LOHAS-Bewegung", der Bezeichnung und deren Inhalten auseinander, und trifft es damit den Nagel auf den Kopf.
 
Ich war am Anfang über die Bezeichnung LOHAS begeistert, weil ich dachte, damit würde so langsam mal Dampf in die Umweltschutzbewegung kommen. Von den Effekten, die bisher zu sehen sind, bin ich auch recht angetan: Das Öko-Sortiment im Supermarkt ist ein guter Ansatz, und die anhaltenden Diskussionen ebenfalls.
Das nun aber immer populärer werdende "Greenwashing" gibt mir zu denken, und die Möglichkeit vieler Menschen, einfach was zu greifen, was nach Bio aussieht, aber nicht unbedingt welches ist, hat auch ihre Kehrseite. So könnten Anbieter die nach höheren Kriterien als dem EG Öko-Siegel arbeiten (Demeter, Bioland, etc....) durch die Profitgier klassischer Konzerne und deren Preispolitik in die Enge gedrängt werden.
Von den Siegeln mal abgesehen ist die Komponente, nun alles ökologisch machen zu können ein weiterer Herd der Augenwischerei, wie z.B. die Hypthose, man könne ökologisch unbedenklich fliegen. In die gleiche Kerbe geht die Überlegung, ob wirklich immer alle Lebensmittel verfügbar sein müssen. Wenn die Biokartoffeln aus Indien oder Afrika kommen, kann man dann nicht besser welche nehmen, die vor Ort gewachsen sind, und damit ein viel kleineren Transportweg hatten? Oder kann man nicht sogar mal auf etwas verzichten oder ein andere Obst/Gemüse wählen?

Donnerstag, 24. April 2008

Schwierig?

Manchen von uns scheint die Installation eines Compilers wohl nicht zuzumuten sein. Komisch, ich dachte immer die größte Zahl der User da draußen könnte mit den Dingern garnichts anfangen, und würde sie deshalb auch nicht vermissen.
 
Ach es geht um Project Indiana. Eine LiveCD inklusive Installer, also max. 700MB. Wenn ich mal davon ausgehe, das Suns eigener Compiler (SUNWspro) mit einer IDE daher kommt und deshalb installiert um die 1,2GB auf die Waage bringt weiß ich, warum keiner dabei. Dafür bin ich mir ziemlich sicher, daß bei der OpenSolaris Developer Edition einer dabei ist (gcc, um genau zu sein).
 
Achja, und laut laut Projekt hat eine Developer Preview den folgenden Nutzen:
is intended for developers to try, test, and provide feedback.

Das Wörtchen Developer bezeichnet also weniger eine Toolauswahl als vielmehr eine Zielgruppe. Um nicht zu sagen: Diese Software ist für Benutzer nicht zu gebrauchen.
 
Eigentlich komisch, daß Unix-Hackern solche Details entgehen sollten. Oder bin ich hier nur in so eine Linux-basht-alles-Geschichte geraten?

Donnerstag, 17. April 2008

Wenn im Netz die richtigen Dinge zusammen kommen wird es komisch

Man nehme:
  • Die Mitgliedschaft in einer Mailingliste
  • Spam
  • Eine Abwesenheitsnotiz

 
Dabei heraus kommt dann sowas:
Subject: Abwesenheitsnotiz: Doping fur Ihr bestes Stuck
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben Betriebsferien bis zum 30.04.2008.
Ab dem 1. Mai sind wir wieder für Sie da.

Was er wohl macht, wenn aus dem Urlaub wiederkommt, da bestellen? Oder rot anlaufen, weil er feststellen muß, daß sein Abwesenheitsagent auf eine Mail reagiert hat, die per Spam über eine Mailingliste kam? Wo ein solcher Abwesenheitsagent eigentlich weder auf derartige Mails noch auf Mailinglisten antworten sollte? Vor allem, weil mein Spamfilter die eigentliche Nachricht gefiltert hat.
Ja, ich weiß, manchmal habe ich einen komischen Humor.

...wenn man trotzdem lacht
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