Suche

 

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)

twoday.net AGB

Archiv

Juli 2009
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 

Status

Online seit 1303 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 1. Jul, 15:09

Counter & Co.

Egoload - Verträumter Idealist
Mein
Koordinaten auf der EgoMap:  93,2
100% Heidnisch

Locations of visitors to this page


Lilypie Erster Geburtstag Ticker

Mittwoch, 1. Juli 2009

Die GEMA: Kassieren, aber nicht verteilen

Die GEMA will von Veranstaltern mehr Geld für Konzerte abzocken, und einige vergleichen sie schon mit der GEZ. Zahlen wird das im Enteffekt der gemein Fan. Bis zu 600% mehr wollen sie verlangen.
Und jetzt kommt der Knaller: Es ist nicht, das die Künstler automatisch das Geld dafür erhalten. Im Gegenteil urteilte jetzt ein deutsches Gericht im Namen der Musikindustrie der GEMA des Volkes, das ein Künstler keinen Anspruch aus diesen Einnahmen haben, sondern das es in der Hoheit der GEMA liegt zu entscheiden, ob ein Betrag ausgezahlt wird, und wenn ja, wie hoch der ist.
 
Im Enteffekt läuft es darauf hinaus, das in der Tat große, bekannte Künstler bevorteilt werden, zum Nachteil der kleineren, die das Geld viel dringender bräuchten.
Das hat nichts damit zu tun, Kultur zu schaffen, denn hier wird vor allem Mainstream geschaffen. Mainstream mag zwar Bestandteil einer Kultur sein, aber einer durchkommerzialisierten. Die kleineren Künstler, die wirklich kreatives schaffen, die nagen am Hungertuch.
Und noch ein Fall, frisch herein gekommen über Twitter. Hier geht es darum, das bei einem Konzert zugunsten eines lettischen Chors Stücke eines lettischen Komponisten aufgeführt wurden. Die GEMA schickte eine Rechnung, das Geld jedoch nie nach Lettland.
Großes Kino!
 
Das ist ja auch einer der Gründe, warum die Piratenpartei eine Nivelierung des Urheber- und vor allem Verwertungsgesetzes fordert. Es gibt übrigens auch eine Petition zur GEMA.

Samstag, 27. Juni 2009

Barts Strafarbeit

internet_rechtsfrei

 
Ich glaube, diesmal ist Bart unschuldig. ;-)
Danke an Chris von F!XMBR für die Grafik und der Verwendung einer Creative Commons-Lizenz

Jetzt wird es dreckig

Es war von vornherein abzusehen, das die Piratenpartei mit ihrem Programm und der Aufnahme von Jörg Tauss in Mißkredit gebracht werden würde. Nicht unbedingt erwartet hätte ich das von der Zeit. Aber der Artikel Tauss: Ein neuer Pirat sie da sehr eindeutig.
Das einzig bemerkenswerte an diesem Artikel ist meiner Meinung nach folgendes:
Stellen wir uns vor, ein CDU-Mitglied, bei dem kurz zuvor rassistische Schriften gefunden wurden, möchte zur SPD wechseln.
Tja, was ist denn dann? Kann sein, das die SPD ihn nicht aufnimmt.Wobei ich finde, das sie sich dann die Fage nach dem warum gefallen lassen müßte. Während ich noch bei kinderpornographischem Material verstehen kann, das man einem bei Besitz Pädophilie vorwirft, kann ich das bei rassistischem Material gar nicht.
Es gibt alleine schon ein historisches Interesse daran, rassistisches Material zu lesen bzw. zu analysieren. Und wer gegen Nazis und Rassismus antritt, tut wohl gut daran, zu wissen, welcher Argumente, Propaganda und Stilmittel sich die Gegenseite zunutze macht. Deshalb finde ich es auch gut, das das Zeitzeugen Projekt nicht indiziert wurde. Und meiner Meinung nach sollte auch Hitlers "Mein Kampf" frei gegeben werden. Man kann das ja als kommentierte Aussage bringen.
Ich glaube, es war Sun Tzu, der vor über 2000 Jahre sagte: Kenne Deinen Gegner, wie Dich selbst. Und das gilt auch für Tauss und den Besitz von Kinderpornographie, auch wenn die Besitznahme und Weitergabe nichts anderes als dumm und naiv war.

Freitag, 26. Juni 2009

Das ist doch mal was Neues: Finnland bekommt eine Linux-Steuer

Bei uns schreit die klassische Medienindustrie ja auch nach Reglementierungen des Netzes durch die Bundesrepublik. Mal schauen, was die Damen und Herren der Printpresse von der finnischen idee halten:
[...] "Likewise, it is clear from experiences both in Europe and in the USA that the Internet is undermining the financial viability of traditional newspapers. Why, then, would any civilised society tolerate the Linux operating system?"
Auf gut Deutsch: Weil das Internet die finanzielle Lebensfähigkeit der Printmedien gefährdet, sollte eine zivilisierte Gesellschaft das Linux Betriebssystem nicht tolerieren.
Quelle: ITWeb: Linux to be taxed.
 
Auf mich macht das den Eindruck weidwunder Tiere: Einmal angeschossen oder schwer verletzt, beissen die auch alles, was in der Nähe ist.
 
Edit: Da muß ich gestern abend aber Müde gewesen sein, denn der Artikel geht noch weiter, und der beste Teil kommt erst noch:
"By giving people free software, open source vendors are violating their right to choose more expensive software made by European companies," says Roche. "Paid-for software is clearly superior, as any student of economics will tell you. So depriving users of the opportunity to pay amounts to exploitative business practice."
[...]
"A tax will make sure that Linux users pay for their software," he says. "Users who were used to just clicking on software repositories to illegally download free software will have to think twice, or they will suffer the same fate that so-called 'peer-to-peer' music and film pirates face."
Hey wartet mal, ist das eine Satireseite? Bin ich wohl drauf reingefallen. Alles andere könnte - nein will - ich mir nicht erklären.

Client/Server ist zum Scheitern verturteilt

Jahrelang hat uns die Client/Server-Architektur gute Dienste geleistet. Webserver haben Seiten an Webbrowser geliefert, und tun dies auch jetzt noch. Es gibt aber eine Reihe von Gründen, warum diese Architektur dem Untergang geweiht ist, und zwar sowohl von Seiten der Provider her, wie auch von Seiten des Nutzers.
 
Gründe von Seiten des Providers
Diese Gründe dürften am leichtesten auf zu zählen sein, es geht primär um Geld. Server kosten Geld, von Stromkosten mal abgesehen zieht hauptsächlich der Traffic, also der Datentransfer vom Server zum Computer des Kunden. Bisher haben alle Firmen diverse Ansätze verfolgt, einen Dienst zu Geld zu machen. Monatbeiträge und Werbung sind nur zwei davon, und beide haben kaum den gewünschten Erfolg gebracht.
Auch heute noch ist die Situation dieselbe: Jemand hat eine gute Idee, bekommt haufenweise User, aber daraus das notwendige Geld zu generieren, um eine tragfähige Firma zu erhalten, ist schwierig. Twitter ist bei Benutzern beliebt, das entsprechende Geschäftskonzept dahinter gibt es aber noch nicht.
 
Gründe der Anwender
Diese Seite ist sowohl länger, aber auch manchmal nicht ganz so eindeutig zu verstehen.
  • Vertrauen, Weitergabe von Daten
    Egal ob persönliche Daten, Texte, Bilder oder Videos, derzeit landet fast alles auf den Servern irgendwelcher Anbieter. Bekannt sind Fälle, wo AGBs geändert wurde, sehr zum Ärger der Benutzer. Nicht ausgeschlossen werden kann die Weitergabe der persönlichen Daten, oder das eine Sichereitslücke diese auf eine ungewollte Art und Weise für Unefugte zugänglich macht. Auch ist nicht sichergestellt, das Daten wirklich gelöscht werden, wenn man diese Funktion wählt oder seinen Account einstellt. Ein ganz besonderer Fall tritt ein, wenn der Dienstanbieter seine Tore schließt, und die Server an einen Auftrag- oder Geldgeber fallen.
  • Offene Datenablage
    Die meisten Dienste verleiten dazu, Daten auf offene Art und Weise zur Verfügung zu stellen. Es ist einfach, Daten hochzuladen und diese zu verteilen. Feingranulare Kontrollmechanismen fehlen.
  • Abhängigkeit Wer seinen Content auf fremde Server publiziert, ist vom Wohlwollen des Betreibers abhängig. Wird der Content als schadhaft oder nicht sittsam betrachtet, wird er u.U. sang- und klanglos gelöscht. Angeschmiert ist, wer kein Backup hat.
  • Sperrung und Veränderung
    Dieses Thema wird auch gerade bei uns aktuell. Von Staaten, die bereits Sperrlisten führen, wie z.B. Australien oder Schweden, weiß man, das eben nicht nur sperrwerte Inhalte gefiltert werden. Das ist aber noch nichts im Vergleich zur Deep Paket Inspection, die es ermöglichen würde, Daten auf dem Weg zum Kunden zu verändern. Sowas ist jüngst von einem amerikanischen Provider berichtet worden, auch wenn der vermutlich mittels transparentem Proxy gearbeitet hat.

 
Abhilfe
Natürlich gibt es Alternativen zur klassischen Client/Server Architektur: Immer schnellere PCs und größere Internetleitungen bieten die Möglichkeit, die eigenen Daten einfach da zu lassen, wo sie sind: Im Haus. Opera Unite geht die ersten Schritte in die richtige Richtung: Der Browser ist gleichzeitig Server und kann die Daten anderen Clienten zur Verfügung stellen.
Das reicht aber nicht. So kann man zwar bestimmen, was man für Content shared, aber nicht, wer das sehen kann. Ausserdem unterstützt Unite noch keine Verschlüsselung, was es nicht nur möglich macht, die Datenübertragung mitzulesen, sondern eben auch, diese zu verändern. Und hier kommen f2f-Netze (Friend 2 Friend) ins Spiel. Da gibt es z.B. das FreeNet Project, oder auch RetroShare.
Beide bieten Verschlüsselung und arbeiten auf der Grundlage, das man lediglich mit Feunden kommuniziert. Mit diesen kann man nicht nur Chatten, sondern auch Dateien freigeben und dergleichen mehr.
Das macht sie zu einer sicheren Umgebung z.B. auch für Kinder oder Jugendliche.
Am allerbesten wäre es natürlich, wenn diese Funktionalitäten derart tief ins System eingebaut werden, das man als Benutzer keine zusätzlichen Schritte machen muß. Wenn man also z.B. Bilder von der Digitalkamera herunter lädt, kann man direkt angeben, wer darauf Zugriff bekommen soll, z.B. Freunde, Familie, Kollegen oder die Welt.
Eine solche Infrastruktur würde auch, die entsprechende Technologien vorausgesetzt, Zensurbestrebungen widerstehen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Münstersche Zeitung über die Piraten bei der Kommunalwahl

Nachdem die münsterschen Piraten Dienstag eine Liste für die Kommunalwahl aufgestellt haben, erscheint heute ein Artikel dazu in der Münsterschen Zeitung, MZ: Die Piratenpartei will in den Rat.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Piraten würden Grüne wählen?

Till Westermayer philosophiert in seinem Blog darüber, wie sich Piratenanhänger bei der Bundestagswahl verhalten sollten. Sein Fazit aus Selbstverständlichkeiten...:
Anders gesagt heißt das: vernünftige AnhängerInnen der PIRATEN machen jetzt einen starken PIRATEN-Wahlkampf, setzen damit andere Parteien (insbesondere FDP und GRÜNE) unter Druck, sich netzpolitisch richtig zu positionieren – und wählen dann am 27.9. nicht die PIRATEN, sondern diejenige der größeren Parteien, die bis dahin am ehesten und glaubwürdigsten für zentrale Forderungen aus dem PIRATEN-Programm steht.

 
Also, ich sags mal so: Ich hoffe, das es nicht viele vernünftige PiratenanhängerInnen gibt. Wie ich bereits schrieb: Bundestagswahl 2009: Anders wählen. Denn es geht hier nicht mehr um Vernunft. Vernunft bringt einen beim Wählen nicht weiter. Mag ja sein, das irgendeine Partei jetzt doch noch ihre netzpolitischen Positionen erkennt, das bringt mir aber nichts.
Die SPD hat spätestens mir der Zensursula-Geschichte gezeigt, wo bei ihr der Hammer hängt, und ich wünsche dieser Partei mittlerweile einen Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Die etablierten Parteien haben verloren, sich mit ihrer eigenen Politik der Mauschelei mit Industrie und Wirtschaft selbst ins Abseits gestellt. Das nehmen die Wähler übel, und die Piraten sind eine Antwort auf diesen Frust.
Und ich persönlich werde alles in meine Macht stehende tun, damit keine Aktion, keine Anstrengung der Piraten einer dieser etablierten Parteien zum Vorteil gereichen könnte. Wir sind nicht Eure indirekten Stimmenfänger. Die Piraten sind aus einer Notwendigkeit heraus geboren worden, den größeren Parteien etwas entgegen zu setzen. Da klingt es lächerlich, den vernünftigen Piratenparteianhängern quasi zu empfehlen, bei der Bundestagswahl ihr Kreuzchen woanders zu machen.

Mein erster Piratenstammtisch, Beitritt und die nähere Zukunft

Ich halte ja eine Menge von den Piraten, weil ich bei denen einen Enthuisiamus sehe, der sonst in diesem Lande nicht anzutreffen ist. Und wie sich die Piraten auf der Mailingliste präsentieren, so sind sie auch sonst: Chaotisch-kreativ und unheimlich offen. Wenn ich jetzt ein wenig ins Schwärmen komme dann nicht, um meinen münsterschen Mitpiraten Honig um den Bart zu schmieren, sondern weil ich genau sowas schon länger vermißt habe. Der Wille etwas zu verändern braucht eine nahezu unbegrenzte Hingabe an ein gemeinsames Ziel. Und sowas ist da zu sehen.
Wir waren gestern mindestens fünf, die das erste Mal auf einem solchen Stammtisch aufgelaufen sind. Aber niemand ist lange ruhig geblieben, nach einigen Minuten waren wir alle mit in den Diskussionen vertieft, hörten nicht nur zu, sondern brachten Beiträge - und wurden angehört. Da wurden Argumente zur Kommunalwahl auf den Tisch gekloppt, positive, wie negative. Kritische Stimmen wurden erhört und ernst genommen, Gegenargumente vorgebracht oder aber Alternativen besprochen.
Es war laut, und deshalb auch chaotisch. Selten war es möglich, das ein Pirat redete. Hier ging die Diskussion aber nicht im Chaos unter, sondern kam immer wieder recht schnell auf den Punkt, und wenn der Moderator kurz auf den Tisch klopfte, um auf den nächsten Punkt hinzuweisen.
 
Und so standen dann die Kandidaten für die münstersche Liste fest.
 
Als ehemaliger Münsteraner konnte ich da nur ein wenig sentimal zu sehen. Ich werde die münstersche Crew trotzdem im Kommunalwahlkampf unterstützen, weil ich glaube, das es eine gute Sache ist, wenn ein Pirat in den Rat einzieht.
Es gibt bereits auch Ansätze für meine derzeitige Heimat, den Kreis Coesfeld: Ein anderer Besucher kommt aus meinem Nachbarort Nottuln und wir beide wollen uns mal die Tage zusammen setzen, um über die Gründung einer Crew für den Kreis Coesfeld zu reden. Bei der Europawahl bekamen die Piraten 494 Stimmen, was ich gar nicht schlecht finde. Wenn wir ein Zehntel der Wähler für die aktive Mitarbeit gewinnen würde, wären wir echt gut.
 
Also ja, ich habe gestern abend meine Beitrittserklärung unterschrieben und auch direkt den Jahresbeitrag bezahlt. :-)
 
Edit: PS: Wer aus dem Kreis Coesfeld kommt, und sich für die Piraten interessiert, meine Kontaktdaten findet ihr im Impressum.

Lesebefehl: "Falscher Planet, falsches Jahrtausend"

Sowas kommt hier ja nicht oft vor, diesen Text hier solltet Ihr Euch aber auf jeden Fall reinziehen: Isotopp: Falscher Planet, falsches Jahrtausend. Einfach genial geschrieben bringt Isotopp hier die digitale Lebensart der Generation C64 auf den Punkt.
Einfach ergreifend.
 
Ja, liebe Großparteien, das ist der Stoff, den Ihr Euch mal geben solltet, bevor Ihr Gesetze über Dinge erlaßt, die Ihr nicht versteht.

Dienstag, 23. Juni 2009

Heute abend Piratenstammtisch in Münster

Um 19:30 Uhr findet der Stammtisch der münsterschen Piraten in der Blechtrommel statt. Ich werde da sein. Wer aus der Ecke kommt, heute abend noch nichts vor hat und sich für die Piraten interessietr, bzw. mitmachen möchte, kann ja einfach auflaufen.

Was will die GEMA?

Das Programm bzw. das Verhalten der GEMA scheint mir nicht ganz schlüssig zu sein: Auf der einen Seite wettern sie gegen Raubkopien und fordern härtere Strafen und stärkere Verfolgung von Musikpiraten, auf der anderen Seite haben sie in den letzten Jahren erfolgreich dafür gesorgt, das sie Abgaben vom Verkauf von MP3 Playern, CD-/DVD-Laufwerken und Rohlingen erhalten.
Jetzt titelt Gulli auch noch: Gebühren für USB-Sticks scheinen beschlossen.
 
Das paßt doch hinten und vorne nicht: Wenn ich nicht will, das kopiert wird, versuche ich entsprechende Versuche zu unterbinden und Mittel wie DRM durch zu setzen. Dann verlange ich aber nicht, das Gebühren auf Geräte und Medien erhoben werden, die dazu verwendet werden könnten, urheberrechtlich geschütztes Material zu vervielfältigen.
Mit der Erhebung dieser Abgaben, die ja teilweise auch nicht unerheblich sind, sorgt man ja gewissermassen für einen Interessenausgleich. Durch die Abgaben wird die GEMA - und auch die VG Wort, wo selbiges ja für Drucker und Co. gilt - für eventuelle Gewinnausfälle pauschal vergütet.
Dabei treffen diese Abgaben alle Nutzer gleichermaßen: Ob diese überhaupt MP3s kopieren, und ob diese MP3s nicht sogar legal erworben worden sind, weiß niemand.
 
Aber das einzige, was die GEMA vermutlich möchte ist, möglichst viel Geld zu scheffeln. Vor allem in Zeiten, wo der Umsatz einbricht. Bin mal gespannt, wann der GEMA und allen anderen Heinis da aufgeht, das die Gewinne einbrechen, weil eben zum großen Teil nur Mist produziert wird.

Montag, 22. Juni 2009

Manchmal ist eine Frage nach dem "warum" angesagt

Soso, in Deutschland soll also Klonfleisch zugelassen werden. Dann ist das Steak, das morgen ißt, prinzipiell dasselbe, das man gestern hatte. Eines ist mir nicht so ganz klar: warum ich sowas tun sollte. Oder, um eher anzufangen, warum jemand Tiere klonen sollte, um sie dann zu schlachten und deren Fleisch zu vermarkten.
Ich mag mich irren, aber die normale Fortpflanzung hat uns bis jetzt prima Dienste geleistet, und wird dies auch in Zukunft tun. Warum der Mensch da Hand anlegen sollte, ist mir völlig unklar. Gut, es wird Firmen geben, die damit Geld scheffeln werden wie die Irren. Oder auch eben nicht, wenn das Zeug niemand haben möchte.
Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall für eine ausnahmslose und eindeutige Kennzeichnung von jeglichem gentechnisch verändertem oder gezeugtem Kram, ob Fleisch, Obst oder Gemüse ist dabei egal.

Wie vonderLaienhaft...

Familienministerin von der Leyen im Interview mit radioeins am 24.04.2009:
Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.
Das Interview: Pädokriminell - Beta, via sankt-georg.info
 
Wie man sieht, braucht man nicht Herrn Tauss in der Piratenpartei, um als versierter Internetnutzer als Pädokrimineller bezeichnet oder zumindest in die pädophile Ecke gestellt zu werden. Es ist schon toll, mit was für einer Hetze die Laienhafte hier arbeitet. Wobei diese Form der Diffamierung ja schon eine gewisse Professionalität benötigt, also die einer professionellen Denunziantin. Leider ist das die einzige Professionalität, die ich ihr bei all ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu gestehen kann. Der Rest ist, ja einfach von-der-Laienhaft.
 
Die Verräterpartei SPD kann man natürlich auch immer wieder abwatschen, mit ihrer Zustimmung zum Internetzensurgesetz hat sie sich ziemlich viele neue Feinde gemacht. Und die Begründungen sind hanebüchend, wie man bei lawblog: Lobotomierte Volltrottel nachlesen kann.
 
Macht nur weiter so, liebe Politiker, wenn Ihr glaubt, Ihr könntet Euer Volk für dummes Wahlvieh verkaufen, habt Ihr Euch in den Finger geschnitten.

Sonntag, 21. Juni 2009

Tauss, Piraten und die Unschuldsvermutung

Meinen Beitrag Tauss als Pirat habe ich mal auf der münsterschen Piraten Mailingliste zur Diskussion gestellt.
Dabei heraus gekommen ist eine für mich sehr positive Antwort: Die Piraten haben nichts gegen die Aufnahme von Herrn Tauss, da dessen Schuld nicht bewiesen ist. Solange gilt die Unschuldsvermutung, und die wird bei den Piraten hoch gehalten. Womit sie auch recht haben: Die Unschuldsvermutung ist eine der Stärken unserer Demokratie. Jemand hat als unschuldig zu gelten, bis seine Schuld bewiesen ist. Was u.A. bedeutet, das die Ankläger Beweise für die Schuld beibringen müssen. Eine Vorverurteilung, wie sie in den Medien geschieht, und wie man das vor allem auch bei Boulevard-Blättern auch in anderen Fällen kennt, lehnen die Piraten ab.
Der Bundesvorstand wird bei SpOn: Tauss will als Pirat im Bundestag bleiben wie folgt zitiert:
Mit Blick auf die Ermittlungen erklärte der Bundesvorstand: "Solange in dieser Sache gegen Herrn Tauss keine Verurteilung erfolgt ist, hat die Piratenpartei keinen Anlass, an seiner Unschuld und moralischen Integrität zu zweifeln."
Über die möglichen Konsequenzen ist man sich bei den Piraten im Klaren. Dazu gehört aber auch, das die Angriffe früher oder später sowieso kommen werden. Eine Gruppierung, die Einfluß gewinnt, wird immer irgendwo eine Angriffsfläche haben, um in Mißkredit gebracht zu werden. Dies gilt natürlich erst recht bei einer Organisation, die etwas ändern möchte. Wer etwas ändern möchte, braucht ein Profil, und es ist dieses Profil, das dann angegriffen werden. Es wird entsprechend lange gebogen, weg gelassen und gelogen, bis man den Gegner entsprechend diffamieren kann. Die CDU hat das im Rahmen der Zensursula-.Berichterstattung oft genug zelebriert.
Die Piraten werden das nehmen, und sie haben sich vorgenommen, zu bestehen. Da ist eine Energie am Werk, der in der politischen Einöde dieses Landes schon lange nicht mehr zu finden war. Eben genau das, was wir jetzt brauchen können.
 
Als angehender Pirat finde ich die Haltung genial, sie hat mich sehr erleichtert, und ich werde mein bestes tun. um sie mit zu tragen. In diesem Sinne:
 
Herzlichen Glückwunsch zum Wechsel in die Piratenpartei, Herr Tauss!

Aktuelle Beiträge

Die GEMA: Kassieren,...
Die GEMA will von Veranstaltern mehr Geld für...
cptsalek - 1. Jul, 15:09
Danke, war defekt. Nun...
Danke, war defekt. Nun funzts.
cptsalek - 28. Jun, 18:18
Zensursula Song
Da Links dazu nützen, redundante Informationen...
cptsalek - 28. Jun, 18:18
Äh, bei mir ist...
Äh, bei mir ist da leider gar nichts verlinkt.
CptCalhoun - 28. Jun, 18:04
Wahrscheinlich lässt...
Wahrscheinlich lässt ihn diesmal die Zensursula...
CptCalhoun - 27. Jun, 23:37

Twitter (was mache ich gerade?)

    User Status

    Du bist nicht angemeldet.

    ...wenn man trotzdem lacht
    Atari Mega ST
    Auf Arbeit
    Bloggen
    Bookmarks & Links
    BSD
    Bundeswehr
    CCC07
    Computing
    Contentmafia
    Datenschutz
    Fahrrad
    Finanzkrise
    Fundsachen
    G8
    Garten
    ... weitere
    Profil
    Abmelden
    Weblog abonnieren