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Shell-Benutzung: Manchmal gehts am Ziel vorbei

In meiner Bookmark-Sammlung befindet sich ein Artikel mit dem schönen Titel UNIX tips: Learn 10 good UNIX usage habits. Den habe ich mir gerade mal zur Gemüte geführt, und einige nette Dinge entdeckt. So könnte ich mir in der Tat mal angewöhnen, massenweise Verzeichnisse mit einer mkdir -p a/b/{b1,b2,b3} Konstruktion anzulegen.
Bei einigem mehr hat mich der Autor dann aber doch eher verwirrt. Wo ist die Sinnhaftigkeit, in der Shell, also bei der Eingabe, mit logischen Operatoren zu arbeiten. Bevor ich irgendwas in der Richtung von befehl1 && befehl2 eingegeben habe, bin ich mit befehl1[Enter] schneller und vor allem sicherer am Ziel. Ich gewinne mit logischen Operatoren also nichts, außer, dass ich im Fehlerfalle mehr eingeben muß - unnötig. Es mag zwar nicht so elegant aussehen, aber dafür viel pragmatischer.
Genauso wenig Sinn macht der Einsatz vom Backslash, um lange Zeilen in mehrere kleine zu zerlegen - vor allen, wenn ich mehrere Befehle auf einmal verwenden will, wie das Beispiel zeigt. Wenn ich hingegen in einer komplexen Konstruktion wie einer Schleife bin, ist es eh egal, dann handhabt die Shell sowas ganz alleine.
Die Beispiele zu xargs hingegen sind gut, und vor dem Mißbrauch von cat kann eh nicht oft genug gewarnt werden. ;-)

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