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Songbird

Heute morgen hatte konnte man auf heise.de bereits etwas über Songbird, einem Media-Player als Ableger des Mozilla-Projektes lesen, aber erst nachdem mir Rhalina heute abend eine Mail mit der URL geschickt hat, habe ich mir die Seite angesehen, und ich muß sagen: Ich bin schwer beeindruckt.
Der Player sieht smart aus, auf dem ersten Blick wie ein schwarzes iTunes, basiert aber auf XUL und ist damit komplett themeable. Mein größtes Plus für diesen Player ist die integrierte Bibliotheksfunktion, an die ich mich während meiner macbenutzenden Zeit gewöhnt habe.
Es gibt zwar auch in der OpenSource-Welt ein paar Kandidaten, die einen ähnlichen Funktionsumfang mitbringen, aber weder wollte ich irgendwas aus dem KDE-Projekt auf der Platte haben, weshalb Amarok nicht in Frage kam, noch gab es den aktuellen Beep Media Player als ebuild.
Und Rhythmbox aus dem GNOME-Projekt ist langsam, wenn eine Schnachnase, wenn es um Bibliotheksfunktionen geht. Er lädt initial die gesamte Bibliothek und benötigt dafür Ewigkeiten, und wenn man die Sortierung ändert, z.B. von Genre auf Album, benötigt er nochmal dieselbe Ewigkeit, um alles umzusortieren.
Also werde ich Songbird, wie Rhalina mir vorschlägt, mal genauestens im Auge behalten, und mir die Linux-Version ziehen, sobald die frei gegeben wird.

Edit: Also was den Beep Media Player angeht, so habe ich mich vertan: Der heißt streng genommen BMPx, von wegen "Next Generation". Im Gegensatz zum originalen Beep bringt BMPx eine nette Bibliotheks-Funktion mit.

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