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Xgl -- welcome to the 3D side

Novell hat eine schöne Sache aus der Taufe gehoben und via freedesktop.org als OpenSource zur Verfügung gestellt: Xgl! Wie der Name schon anklingen läßt handelt es sich bei Xgl um einen OpenGL X-Server, oder anders: X auf 3D-Basis. Damit wird auch unter den ganzen X.org verwendenden Unixen (Linux, Solaris...) das möglich, was Apple mit Mac OS X vorgemacht hat, und Microsoft mit Windows Vista vorstellen wird: Ein Desktop, der komplett 3D-animiert ist, und deshalb Effekte und Eye-Candy aus dem Ärmel schütteln kann.

Ich empfehle jedem sich mal die Xgl-Homepage anzuschauen, es gibt hier einige sehr geniale Videos. Insb. der "MovieCube", in dem zwischen einzelnen Desktops durch drehen eines Würfels umgeschaltet wird, ist Klasse. Die Würfelanimation wurde zwar ursprünglich von Apple verwendet, um zwischen unterschiedlichen Usern im Parallelbetrieb umzuschalten, hier aber wird sie eingesetzt, wenn zwischen den virtuellen Desktops gewechselt wird.
Und spätestens, wenn der Realplayer zwischen zwei Desktops hängt, während er den Trailer zum letzten Harry Potter-Film anzeigt, und das Playerfenster an der Kante wirklich geknickt wird, wird klar, das hier Großes geschieht! *sabber*

Edit: Dazu gehört auch die GNOME-Erweiterung Compiz, die als Composition Manager bezeichnet wird. Wenn ich das richtig verstehe, wird die Erweiterung benötigt, um dem X-Server die notwendigen Befehle zu geben, etwas bestimmtes als OpenGL-Animation umzusetzen.

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